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Dakonie
Luthers Ehefrau als Namenspatin für Neubauprojekt

Neunkirchen. „Wohnpark Katharina von Bora“ – so lautet der Name des Neubauprojektes des Geschäftsfeldes Seniorenhilfe der Stiftung Kreuznacher Diakonie in Neunkirchen. Im Laufe der kommenden beiden Jahre wird neben dem Fliedner Krankenhaus in der Ringstraße 32 diese Schwerpunkteinrichtung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, insbesondere Demenz, verwirklicht. Die ersten Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen, das hat die Kreuznacher Diakonie jetzt mitgeteilt.

 „Wohnpark Katharina von Bora“ – so lautet der Name des Neubauprojektes des Geschäftsfeldes Seniorenhilfe der Stiftung Kreuznacher Diakonie in Neunkirchen. Im Laufe der kommenden beiden Jahre wird neben dem Fliedner Krankenhaus in der Ringstraße 32 diese Schwerpunkteinrichtung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, insbesondere Demenz, verwirklicht. Die ersten Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen, das hat die Kreuznacher Diakonie jetzt mitgeteilt.


Das Haus wird über 77 vollstationäre Plätze, vier Kurzzeit- und Verhinderungspflegeplätze, 16 Plätze in der Tagespflege, 20 Wohnen-Plus-Appartements sowie einen ambulanten Pflegedienst verfügen.

Ziel ist es, die Lebensqualität der Bewohner, der Gäste sowie ihrer Angehörigen zu erhalten und zu verbessern. Die rund 24 Quadratmeter großen Bewohnerzimmer mit eigenem Bad sind auf zwei der drei Stockwerke in fünf Wohngruppen verteilt. Großzügige Gemeinschaftsbereiche wie ein Wohnzimmer – eingerichtet als „gute Stube“ – ein Speise- sowie ein Kreativraum sind Treffpunkt und bieten den Menschen die Möglichkeit zur Entfaltung. Ein schön angelegter Gartenbereich sowie in den oberen Geschossen Balkone beziehungsweise eine Dachterrasse in der Wohnetage im dritten Obergeschoss werden ebenfalls zur Verfügung stehen.

Mit Eröffnung des Neubaus schließt das Karl-Ferdinand-Haus am Unteren Markt seine Türen. Für die Nachnutzung des denkmalgeschützten Gebäudes sind verschiedene Möglichkeiten in der Prüfung, wie es weiter heißt.

Der Name „Wohnpark Katharina von Bora“ für das neue Gebäude wurde im Rahmen eines Wettbewerbes innerhalb der Stiftung Kreuznacher Diakonie ermittelt. Katharina von Bora war die Frau von Martin Luther und zeichnete sich durch eine starke Persönlichkeit aus. Als tatkräftige und zielstrebige Frau ging sie an der Seite des Reformators in die Geschichte ein und hat eine gewürdigte Rolle beim evangelischen Träger der Stiftung Kreuznacher Diakonie.