Lob für gelungenen Löscheinsatz

Welschbach. Noch bevor die Sirene auf dem Feuerwehrgerätehaus der Welschbacher Wehr losheulte, hatten sich bereits viele Illinger Bürger am Rande der Welschbachstraße in der Ortsmitte aufgereiht, um der Übung zuzusehen. Dichter Rauch hüllte das brennende Gebäude der Sparkasse binnen kurzer Zeit ein. Menschen auf dem Balkon riefen lautstark um Hilfe

Welschbach. Noch bevor die Sirene auf dem Feuerwehrgerätehaus der Welschbacher Wehr losheulte, hatten sich bereits viele Illinger Bürger am Rande der Welschbachstraße in der Ortsmitte aufgereiht, um der Übung zuzusehen. Dichter Rauch hüllte das brennende Gebäude der Sparkasse binnen kurzer Zeit ein. Menschen auf dem Balkon riefen lautstark um Hilfe. Realistisch geschminkte Verletzte irrten umher. Um deren Versorgung kümmerte sich das Deutsche Rote Kreuz. Der Ortsverband Hüttigweiler-Hirzweiler hatte hierzu extra ein Lazarettzelt aufgebaut. Auch aus dem brennenden Gebäude mussten die Wehrleute mit Atemschutzgeräten Menschen retten. Der Löschbezirk Illingen konnte mit der Drehleiter, die bis auf 30 Meter ausgefahren werden kann, schnell die Personen aus dem zweiten Geschoss befreien. Die Feuerwehr Ottweiler unterstützte die Illinger Wehr bei der Übung mit dem Einsatzleitwagen. Ausgearbeitet wurde das Übungsszenario von der Welschbacher Wehr unter der Leitung von Reiner Werkle. Sichtlich begeistert von der Arbeit seiner Feuerwehr war auch Bürgermeister Armin König. "Ich liebe meine Feuerwehr", gestand der Verwaltungschef schon vor der Übung. Diese "Liebe" spiegele sich auch in der guten Ausrüstung der Wehr, wie Kreisbrandinspekteur Werner Thom feststellte. Die Zuschauer ringsum waren begeistert von der Leistung der Wehrleute. "Toll" rief der kleine Julian (5), als die große Leiter genau vor ihm aufgebaut wurde. Er inspizierte das Fahrzeug ganz genau und stellte dann fest: "Ich will auch zur Feuerwehr."In der anschließenden Übungsbesprechung in der Welschbachhalle lobten zahlreiche Lokalpolitiker das Engagement der Wehrleute. Armin König betonte, wie wichtig die Bereitschaft der Arbeitgeber sei, die Wehrleute von der Arbeit freizustellen, wenn diese zum Einsatz müssen. Bei dieser Übung waren insgesamt 155 Einsatzkräfte der Wehr und 13 Helfer des DRK im Einsatz.

Auf einen Blick

Mit dem Motto "Sechs Löschbezirke - eine Feuerwehr" wirbt die Wehr Illingen in eigener Sache. Derzeit gibt es 245 Einsatzkräfte verteilt auf sechs Standorte. In den letzten beiden Jahren verzeichnete die Statistik über 400 Einsatzstellen im Gemeindegebiet. Auch in Illingen werden sogenannte "Ausrückgemeinschaften" gebildet, um auch zu ungünstigen Tageszeiten immer genügend Einsatzkräfte zur Verfügung zu haben. Wehrführer ist Markus Volz. ard