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Leserfotos zum gesprengten Gasometer in Neunkirchen

Ansichten vom Gasometer : Als der blaue Koloss noch stand . . .

Seit Freitag, 16.14 Uhr, ist der Neunkircher Gasometer Geschichte. Niemanden, der das historische Ereignis live miterlebt hat, hat die Sprengung des 75 Meter hohen Stahlkolosses wohl kalt gelassen. Nun gilt es die 1000 Tonnen Stahl klein zu schneiden, abzutransportieren und zu recyceln. Unsere Leser haben auf unseren Aufruf hin Erinnerungsfotos an das gefallene Neunkircher Wahrzeichen geschickt. Auf Sonderseiten haben wir sie zusammengefasst. Dies ist die zweite.

Vom Dach des Gasometers: Dirk Backes erinnert sich an den Kindergarten-Besuch in Nähe der Hüttenschule von Stumm. Foto: Dirk Backes
Blick vom Dach: Seit frühester Kindheit kannte Dirk Backes den Geruch von Teer und Benzol. Vom Kindergarten in Nähe des Eisenwerkes sah man die Loks. Foto: Dirk Backes
Dirk Backes, dessen Vater, Großvater und Urgroßvater Hüttenleute waren, bedauert den Abriss und hätte sich eine Verwendung durch Globus gewünscht. Foto: Dirk Backes
Na, haben Sie den Gasometer entdeckt? Selina Mihalyi ist geborene Neunkircherin, lebt seit 2013 in Berlin und ist leidenschaftliche Segelfliegerin. 2018 führte die Route der deutschen Meisterschaft der Frauen im Streckensegelflug über den Gasometer (Foto links). „Ich habe mich so gefreut, über meine Heimat zu fliegen“, schreibt sie. Es sei ihr nur ein Foto mit dem Handy möglich gewesen, aber dieses hängt inzwischen eingerahmt über dem Schreibtisch „und erinnert mich immer wieder daran, wo ich herkomme. Zu einer Collage (Fotos rechts) zusammengefasst hat Nicole Kern aus Spiesen-Elversberg ihre Gasometer-Fotos quer durch Jahres- und Tageszeiten Foto: Selina „Sally“ Mihalyi
Nicole Kern Foto: Nicole Kern
Michael Feyock hat sein Foto unterhalb des Parkplatzes Stadion Kaiserlinde in Elversberg aufgenommen, schreibt er uns. Foto: Michael Feyock
Jana Gelfort Aus Altbreitenfelderhof bei Homburg hat das Foto am frühen Morgen am 18. Juni aufgenommen. „Ein Wahrzeichen verschwindet“, schreibt sie dazu und lässt lässt dieses sagen: „Ich muss leider gehen, macht’s gut.“ Foto: Jana Gelfort