Laub von 8000 Bäumen muss weg

Stadt und Bürger sind gefragt, wenn es darum geht, Straßen, Wege und Grünflächen vom Herbstlaub zu befreien. Dabei sollten Anwohner das Laub nicht in Rinnen kehren, weil dies Verstopfungen der Straßeneinläufe zur Folge haben kann.

Die Stadt Neunkirchen ist jetzt im Herbst für die Laubbeseitigung von rund 8000 Bäumen verantwortlich. Dazu werden drei Kehrmaschinen des Zentralen Betriebshofes (ZBN) eingesetzt. Außerdem ist ein Großteil der Beschäftigten beim ZBN mit Besen, Rechen und Laubblasgeräten unterwegs, um Gehwege und Grünflächen, die mit der Kehrmaschine nicht befahren werden können, vom Laub und den daraus resultierenden Unfallgefahren zu befreien. Das schreibt die Stadt Neunkirchen in einer Pressemitteilung.

Auch die Anwohner sind in dieser Zeit gefordert. Da der ZBN nur dort die Straßen und Gehsteige reinigt, wo die Reinigung ganzjährig gegen Gebühr durchgeführt wird oder die Stadt Grundstückseigentümerin ist, sind die Anwohner in den übrigen Bereichen jetzt in der Pflicht, wie es die Straßenreinigungssatzung der Kreisstadt vorsieht. Kommt ein Anlieger dieser Pflicht nicht nach, heißt es seitens der Stadt weiter, kann er bei eventuellen Unfällen haftbar gemacht werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Laub über die Grüne Tonne oder den heimischen Komposthaufen zu entsorgen ist. Auch die Anlieferung auf dem Grünschnittsammelplatz in der Unteren Bliesstraße ist möglich. Die Pressestelle: "Nur bitte das Laub nicht in die Rinne kehren und darauf hoffen, dass es durch die Kehrmaschine entsorgt wird. Dies könnte Verstopfungen der Straßeneinläufe führen, dann staut sich das Wasser auf der Straße und stellt einerseits eine große Unfallgefahr für den Fahrzeugverkehr und andererseits eine erhebliche Belästigung für die Fußgänger dar."

Zwischen 500 und 1000 Tonnen Laub fallen in jedem Jahr an und werden durch die Mitarbeiter des ZBN entsorgt. Klar ist, dass bei der Entsorgung über Grüne Tonne, Eigenkompostierung oder Anlieferung auf der Kompostieranlage ein erheblicher Beitrag zum Umweltschutz und zur Gewinnung von wertvoller Komposterde geleistet wird. "So hat auch die Laubzeit ihr Gutes, und bei dieser Betrachtungsweise wird es dann auch nicht schwerfallen, die kommenden Wochen zu überstehen", heißt es abschließend aus dem Neunkircher Rathaus.