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Landschaft der LIK Nord nimmt konkrete Formen an

Landschaft der LIK Nord nimmt konkrete Formen an

Heiligenwald. Umfassend informiert wurde der Heiligenwalder Ortsrat über den Pflege- und Entwicklungsplan für die Landschaft der Industriekultur Nord (LIK)

Heiligenwald. Umfassend informiert wurde der Heiligenwalder Ortsrat über den Pflege- und Entwicklungsplan für die Landschaft der Industriekultur Nord (LIK). 2008 war man in einem bundesweit ausgeschriebenen Ideenwettbewerb mit seinen Vorstellungen für ein Naturschutz-Großvorhaben im urbanen und industriellen Raum angetreten und hat sich zusammen mit vier weiteren Bewerbern durchgesetzt (die SZ berichtete). LIK-Geschäftsführer Detlef Reinhard beschrieb nun die aktuelle Entwicklung: "Wir befinden uns immer noch in der Planung, die bis April fertig sein muss."Erfasst wurden in den entsprechenden Gebieten alle Wege, Flora und Fauna wurden katalogisiert. Demnächst eingeweiht wird der mit Fahrrad oder Elektro-Fahrrad zu befahrende Klimapfad "Tour d'energie" zwischen Reden und Göttelborn. An den Stationen kann man sich per Smartphone über den Klimawandel und Gegenstrategien informieren. In Stennweiler und Heiligenwald arbeiten Fördervereine mit der LIK Nord zusammen. Wie Detlef Reinhard weiter ausführte, soll die Region für den Tourismus erschlossen werden. Auch die Gastronomie spiele eine wichtige Rolle. Die 18 Kerngebiete der LIK Nord umfassen 2488 Hektar, die sich auf insgesamt 8600 Hektar Gesamtfläche innerhalb des Großraumes Neunkirchen-Heinitz, Schiffweiler, Illingen, Merchweiler, Quierschied und Friedrichsthal verteilen. rp