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Kultur-Förderin Ursula Weis-Gräber aus Neunkirchen verabschiedet sich

Abschied nach vielen Jahren Engagement : Stark für die Kultur über Jahrzehnte hinweg

Ursula Weis-Gräber verabschiedet sich aus der Neunkircher Kulturgesellschaft.

Kultur-Förderin Ursula Weis-Gräber hat dieser Tage zum letzten Mal an einer Sitzung des Aufsichtsrats der Neunkircher Kulturgesellschaft teilgenommen. Dabei wurde sie vom Aufsichtsratsvorsitzenden und ehemaligen Oberbürgermeister Jürgen Fried und dem Geschäftsführer der Kulturgesellschaft Markus Müller würdig verabschiedet, wie es in einer Mitteilung heißt. Die 80-jährige gebürtige Wiebelskircherin hat sich über Jahrzehnte in unterschiedlichen Gruppen und Gremien für die Kultur engagiert. So ist sie seit 1975 Mitglied des Theater- und Spielvereins „die Kulisse“, dort war sie bis Mitte der 90er Jahre Geschäftsführerin. Über Jahrzehnte hat sich Ursula Weis-Gräber im Kulturverein in Neunkirchen im Vorstand und als Vorsitzende, sowie im Vorstand des Förderkreises Städtische Galerie eingebracht. Im Aufsichtsrat der Neunkircher Kulturgesellschaft ist sie von Anfang an, sprich seit der Gründung 1995, aktiv, lange Zeit als stellvertretende Vorsitzende.

In all diesen Jahrzehnten hat sie bei keiner einzigen Sitzung gefehlt. „Allein dies ist schon ein untrügliches Zeichen für ihren Einsatz für die Kultur in, aus und für Neunkirchen“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Fried. Sogar ein Treppensturz vor einigen Jahren konnte sie nicht davon abhalten, Stunden nach dem Sturz unter großen Schmerzen an der Sitzung teilzunehmen. Dies war seinerzeit wichtig, sonst wäre der Aufsichtsrat nicht beschlussfähig gewesen.

All das hat sogar saarlandweite Vorbild-Funktion. So hat sie von Ministerpräsident Tobias Hans die Ehrenamtsnadel des Saarlandes überreicht bekommen für ihre 45 Jahre Verdienste um Neunkircher Künstler und Kunst.