Krimifestival in Neunkirchen Festival mit kriminell gutem Programm

Neunkirchen · Das Krimifestival „Kriminal Tango“ feiert vom 14. bis zum 28. September seine Premiere in Neunkirchen. Dabei soll die gesamte Innenstadt bespielt werden: Leerstände, Einzelhandelsgeschäfte, die Sparkasse, Cafés und Restaurants werden zu Kulturstätten.

 Manuela Schmidt (von links), Projektassistenz Krimifestival, Kutscherhaus- und Festival-Leiterin Edda Petri, Oberbürgermeister Jörg Aumann und Anke Birk, Inhaberin von Bücher König und Festival-Kooperationspartnerin, bei der Vorstellung des Festivals im ehemaligen Kaufhofgebäude.

Manuela Schmidt (von links), Projektassistenz Krimifestival, Kutscherhaus- und Festival-Leiterin Edda Petri, Oberbürgermeister Jörg Aumann und Anke Birk, Inhaberin von Bücher König und Festival-Kooperationspartnerin, bei der Vorstellung des Festivals im ehemaligen Kaufhofgebäude.

Foto: Marc Prams

Wenn es um spektakuläre Kriminalfälle geht, wird früher oder später der Name Rudolf Moshammer fallen. Der Mord am einstigen Münchner Modezar mit Hang zur Exzentrik, seiner Mama und Hund Daisy liefert auch nach 19 Jahren noch reichlich Stoff für Krimifans. Was aber hat Moshammer mit Roy Black und Franz Josef Strauß zu tun? Die Antwort gibt es beim Krimifestival „Kriminal-Tango“, das vom 14. bis 28. September erstmals große und auch kleine Krimifans in die Neunkircher Innenstadt locken will. Unter anderem zum Vortrag des Oberpräparators am Institut für Pathologie des Münchner Klinikums Schwabing, Alfred Riepertinger. Der ist nämlich Spezialist in der plastischen Rekonstruktion von Opfern durch Unfall, Mord und Suizid, gilt als Koryphäe in der Technik der Einbalsamierung und hatte unter anderem Strauß, Moshammer und Black auf seinem Tisch.