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Kreisstadt äußert sich zum Müllproblem in der Parallelstraße

Kreisstadt äußert sich zum Müllproblem in der Parallelstraße

. Prompt reagiert hat die Kreisstadt Neunkirchen auf den Leser-Reporter-Artikel zum Container-Standort Parallelstraße in der gestrigen Ausgabe. Die Problematik des in Rede stehenden Containerstandplatzes ist der Stadtverwaltung bekannt, so heißt es, sei aber "mitnichten billigend in Kauf genommen worden".

Der Stadtverwaltung obliege es, ihren Bürgern genügend Kapazitäten zur Entsorgung von Papier und Glas zur Verfügung zu stellen. Das Ganze müsse dann auch in der Nähe der Wohnbereiche erfolgen, um auch für nicht motorisierte Bürger eine fußläufige Erreichbarkeit zu gewährleisten. "Dies birgt natürlich Konfliktpunkte, da die Container einerseits sehr gerne als kostenlose und wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeit genutzt werden. Andererseits will kaum jemand einen Standort vor der eigenen Tür haben", schreibt die Stadt. Somit habe die Stadtverwaltung die Aufgabe, Standorte auszuwählen, zu erhalten oder neu einzurichten, die den vielfältigen Anforderungen entsprechen. Der Standort Parallelstraße existiere seit über 20 Jahren und sei bis vor Kurzem völlig unproblematisch gewesen, heißt es. Die Verwaltung kündigt an, die Beibehaltung zu prüfen. Das zuständige Abfuhrunternehmen sei informiert, der Zentrale Betriebshof reinige das Umfeld täglich. Verschmutzungen können unter Telefon (0 68 21) 20 26 50 gemeldet werden.