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Neunkirchen
 Kolbe-Schule: Gemeinschaft wird hier gelebt

Am Tag der offenen Tür konnten sich viele Grundschüler einen Eindruck über die Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule verschaffen.
Am Tag der offenen Tür konnten sich viele Grundschüler einen Eindruck über die Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule verschaffen. FOTO: Matthias Huckert
Wiebelskirchen. Viele Viertklässler konnten Eindrücke sammeln, dazu gehörten auch kulinarische Spezialitäten aus Frankreich und Großbritannien. Von Mathias Huckert

Viel zu entdecken gab es für Besucher der Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule in Wiebelskirchen. Beim Tag der offenen Tür konnten viele Viertklässler, die bald vor der Entscheidung stehen, wie es nach der Grundschule weitergehen soll, Eindrücke sammeln. Kulinarische Spezialitäten gab es dabei aus Frankreich und Großbritannien, im Physikhörsaal der Schule vermittelte eine Versuchsreihe eindrucksvoll, dass Wissenschaft überhaupt nicht langweilig sein muss.


Die beiden Lehrerinnen Martina Marx und Stefanie Kroll lieferten dann auch ganz besondere Einblicke in die Kleinigkeiten unserer Welt: durch Mikroskope konnten die Besucher sich ansehen, wie ein menschliches Haar oder gar ein Hundefloh von nächster Nähe aussehen. Bei Fragen standen Schüler der neunten und zehnten Klasse zur Verfügung. „Für viele ist es interessant, vor allem weil dann einfach ein direkter Bezug zur Natur vorhanden ist“, berichtete Marcel Schumacher, der zusammen mit einigen Mitschülern den naturwissenschaftlichen Bereich am Tag der offenen Tür betreute. Nicht nur bei den kleinen Besuchern kam die Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule gut an. „Unser Sohn wollte unbedingt hier zur Schule gehen, nachdem Verwandte von der Schule erzählt hatten. Die Atmosphäre ist sehr positiv und wichtig sind auch die Werte, die den Kindern hier vermittelt werden“, fasste Stefan Schoppert aus Breitenbach den Besuch in Wiebelskirchen zusammen. Dass die Vermittlung von Werten wichtig ist, konnten viele Besucher am Tag der offenen Tür auch am Beispiel des Raums der Stille in der Schule erfahren. Der im April dieses Jahres angelegte Raum dient als Rückzugsort für Gespräche oder Meditation. „Das hier ist kein Leistungsraum, hier gibt es keine Unterrichtssituation“, erläuterte dazu Kaplan Tim Sturm, der als Leiter der Schulseelsorge an der Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule den Raum betreut. Am Ende waren viele Besucher zufrieden – so manche werden im neuen Schuljahr die fünfte Klassenstufe besuchen.