1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Neunkirchen

Kohlhofer Ortsrat billigt neue Bauplätze in Täufergarten-Süd

Kohlhofer Ortsrat billigt neue Bauplätze in Täufergarten-Süd

Es war am Montagabend eng im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses Ludwigsthal. Dort fand die Sitzung des Ortsrates Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof statt, bei der auch viele Bürger dabei sein wollten. "Ich bin jetzt 17 Jahre Ortsvorsteher, aber so viele Besucher waren noch nie da", wunderte sich Klaus Becker. Das Interesse galt vornehmlich einer Änderung des Bebauungsplans (BBPl) Täufergarten-Süd in Kohlhof, die Stadtplaner Jörg Lauer erläuterte und begründete. Der Stadtrat hatte für diesen Bereich schon 1981 die Aufstellung eines BBPl mit 90 Bauplätzen beschlossen, der dann aber nicht mehr weiter verfolgt wurde. "Jetzt macht die Verwaltung noch einmal einen Vorstoß, aber in einer angemessenen Größenordnung", erklärte Lauer. Die Änderung sieht nur noch zehn Bauplätze vor, "weil die bisherige Größenordnung nicht mehr zeitgemäß ist". Das sei jetzt ein erster Schritt, und wenn danach Bedarf besteht, könnten weitere Bauabschnitte folgen, deutete Lauer an.

Die Annahme durch den Ortsrat war danach einstimmig. Tiefbau-Abteilungsleiter Peter Städtler stellte anschließend das Tiefbauprogramm der Stadt in den drei Ortsteilen vor. Danach wird am 2. Mai mit dem Endausbau Rauschenweg begonnen, der Endausbau Täufergarten soll im Juni losgehen, der Endausbau Haberdell ist für 2018 vorgesehen und der Endausbau Stiller Winkel ist für die Jahre 2019/2020 im Plan. Im Sommer wird der Birkenweg in Furpach asphaltiert, und der Parkplatz am Zentralfriedhof erhält demnächst eine neue Dünnschichtdecke. Becker informierte über die bis Jahresende geplanten Baumaßnahmen der KEW in den drei Stadtteilen. Weiteres Thema der Ortsratssitzung waren die Angebote und die Arbeit der Volkshochschule Neunkirchen. Hierzu war erstmals VHS-Leiterin Elke Leonhardt-Jacob zu Gast. Sie könne sich gut vorstellen, dass die VHS ihre Angebote nicht nur im Innenstadtbereich unterbreitet, sondern auch in die Stadtteile hinausgeht, meinte die studierte Betriebswirtschaftlerin. Sie freue sich über jeden Vorschlag, allerdings soll keine Konkurrenz zu vorhandenen Angeboten entstehen, meinte die VHS-Chefin. Mögliche Themen könnten Koch- und Nähkurse, Yoga- und Töpferkurse oder heimatkundliche Vorträge sein.