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Gewonnen
Kleingärtnerverein sahnt in Berlin ab

Die Wellesweiler Kleingärnter holten beim Bundeswettbewerb in Berlin Bronze.
Die Wellesweiler Kleingärnter holten beim Bundeswettbewerb in Berlin Bronze. FOTO: Waltraudt Boltz
Wellesweiler/Berlin. Bei der Siegerehrung des Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“ ging ein Preis nach Wellesweiler.

Endlich war es soweit: Im Palais am Funkturm in Berlin wurden die Sieger des 24. Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“ mit dem Motto „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ bekanntgegeben. Zwanzig Kleingärtnervereine aus ganz Deutschland schafften die Qualifikation zum Bundesentscheid und warteten gespannt auf die Preisverleihung.


Für das Saarland trat die Kleingartenanlage Wellesweiler an. Während die offiziellen Vertreter der Kleingärtnervereine die Bühne betraten, konnten die Gartenfreunde sich durch Filmeinspielungen ein Bild über die Vielfalt der Schrebergärten im ganzen Land machen, wie es in der Pressemitteilung des Vereins heißt.

Dann wurde es spannend. Der Vorsitzende Josef (Seppl) Bosic nahm gemeinsam mit Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann, dem Wellesweiler Ortsvorsteher Dieter Steinmaier, dem Vorsitzenden des saarländischen Landesverbandes der Kleingärtner, Wolfgang Kasper und dem Vorsitzenden der Bezirksgruppe Neunkirchen, Markus Meiser, die Auszeichnung in Empfang. Die Wellesweiler Kleingärtner hatten Bronze geholt.



Die Kleingartenanlage Wellesweiler punktete neben dem Kinderspielplatz und dem Lehrgarten, der von der Kita und der Grundschule Wellesweiler genutzt wird, vor allem durch gelebte Integration. Die bunte Vielfalt der Nationen hat die Jury beeindruckt: „Hier braucht es keine teuren Projekte. Integration wird fast nebenbei zwischen den Beeten und über die Gartenhecke gelebt.“ Im Publikum freuten sich die Pächter der Kleingartenanlage Wellesweiler und die mitgereisten Gartenfreunde.

Der Höhepunkt des vorherigen Tages war für die Kleingärnter der Besuch des Deutschen Bundestages. Auf Einladung von Markus Uhl, dem Abgeordneten des Wahlkreises Homburg, konnten sich die Gartenfreunde über die politische Arbeit informieren, erhielten Einblicke in Sitzungsabläufe und erfuhren vieles über die ganz normale Arbeit der Bundestagsabgeordneten.