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Klaus Aurnhammer erzählt in Neunkirchen von seiner Arbeit als Sterbebegleiter

Lesung in Neunkirchen : Die Erfahrungen eines Sterbebegleiters

Seelsorger Klaus Aurnhammer kommt am 3. November zu einer Lesung nach Neunkirchen.

„Etwas von dir bleibt. Was ich als Sterbebegleiter über das Leben gelernt habe.“ Am Mittwoch, 3. November, 18 Uhr, findet eine Lesung mit Klaus Aurnhammer in der Christuskirche, Unterer Markt in Neunkirchen statt. Das Ambulante Hospiz St. Josef Neunkirchen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Kirchenladen „Momentum – Kirche am Center“ die Veranstaltungsreihe „Forum Hospiz“.

Was zählt eigentlich im Leben? Menschen, die im Sterben liegen, können diese Frage besonders gut beantworten. Klaus Aurnhammer ist Seelsorger einer Palliativstation und während seiner Gespräche mit den Sterbenden erfährt er, wie sie einen neuen Blick auf die eigene Geschichte entwickeln, sich ihren nahen Angehörigen öffnen und eine unglaubliche Stärke zeigen.

Als Klaus Aurnhammer bei einer Fahrradtour einen Herzinfarkt erleidet, liegt er selbst fast im Sterben. Die Weisheiten der Sterbenden, die er begleitete, nährten ihn in dieser Zeit und ließen ihn vollständig regenerieren. Nach der Regeneration hat Klaus Aurnhammer dieses Buch geschrieben, dass die Perspektive der Patienten und seine Erfahrungen als Kranker miteinander verschränkt.

Wer mit dem Alltag hadert oder sich in Krisen fragt, worum es im Leben geht, kann von den Lektionen der Sterbenden und dem besonderen Umgang des Autors damit, viel lernen. Dieses Buch spendet Kraft und kann zu einem treuen Begleiter für schwierige Zeiten werden. Im anschluss an die Lesung sind Fragen möglich.

 Die Veranstaltung gehört zur der Vortragsreihe Forum Hospiz für die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel. Es handelt sich dabei um eine Initiative der Einrichtungen des Ambulanten Hospizes St. Josef Neunkirchen, der Christlichen Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel, dem Hospiz Emmaus St. Wendel gGmbH, der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) und der Saarbrücker Fachstelle der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier. Um die Öffentlichkeit über die Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer zu informieren, haben sich die Initiatoren zu der Vortragsreihe „Forum Hospiz“ zusammengeschlossen. All diese Einrichtungen versorgen und begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen, sowie ihre Angehörigen. Sei es in der eigenen Häuslichkeit, in einer Pflegeeinrichtung oder einem stationären Hospiz.

Anmeldung zur Lesung bis 30. Oktober unter Tel. (0 68 21) 363-2175 oder per Mail an info@hospiz-nk.de