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Keiner soll sich sicher fühlen

Borussen-Rückkehrer Julian Kern (re.) kämpft hier gegen den Burgbrohler Jan Henrich mit allen Haken und Ösen. Kern war einer von fünf Neuzugängen in der Neunkircher Startelf.Foto: thomas burgardt
Borussen-Rückkehrer Julian Kern (re.) kämpft hier gegen den Burgbrohler Jan Henrich mit allen Haken und Ösen. Kern war einer von fünf Neuzugängen in der Neunkircher Startelf.Foto: thomas burgardt FOTO: thomas burgardt
Neunkirchen. Nach dem Auftaktsieg gegen Burgbrohl haben sich die Spieler von Borussia Neunkirchen mit Trainingseinheiten auf Kunstrasen auf das Spiel bei Schott Mainz vorbereitet. Im ersten Spiel standen fünf Neuzugänge in der Startelf. Sebastian Zenner

Mit einem 3:0-Sieg vor 472 Zuschauern im Ellenfeldstadion und fünf Neuzugängen in der Anfangself startete Fußball-Oberligist Borussia Neunkirchen am vergangenen Sonntag in die Saison. Den positiven Schwung des Auftakts will die Mannschaft von Trainer Valentin Valtchev mit nach Mainz nehmen, wo sie an diesem Samstag ab 15.30 Uhr Gast beim TSV Schott Mainz sein wird. Die Gastgeber haben ihr Auftaktspiel mit 0:3 beim FC Karbach verloren.


"Der TSV hat einen neuen Trainer und viele gute, junge Spieler im Kader. Das erste Spiel hat keine große Bedeutung und sagt nichts über die wirkliche Stärke des Gegners aus", weiß Valentin Valtchev und ergänzt: "Ich erwarte eine hochmotivierte Mannschaft, die bei ihrem ersten Heimspiel auf ihrem Kunstrasen alles geben wird." Um sich optimal auf das Auswärtsspiel vorzubereiten, verlegte Valtchev die eine oder andere Trainingseinheit vom Stadion auf den Kunstrasenplatz. "Wenn man die Möglichkeit hat, gehört das einfach zu einer guten Vorbereitung dazu", meint er.

Torhüter Robert Lehmann, Osman Akyol, Julian Kern, Marco Dahler und Nicolas Gil Rodriguez schafften am ersten Spieltag als Neuzugänge den Sprung in die erste Elf. Sicher fühlen sollte sich jedoch keiner der Debütanten - auch nicht der Torwart: "Ich habe mich jetzt für ihn entschieden und wenn er seine Sache gut macht, wird er die Nummer eins bleiben. Ein Torwart braucht das Vertrauen des Trainers, aber das brauchen die anderen Spieler auch", sagt Trainer Valtchev, "Trotzdem ist es für Torhüter besonders bitter, wenn sie erst einmal nicht spielen. Dann darf auch nur einer von den beiden Ersatzleuten auf die Bank. Ich hoffe, dass die anderen beiden dranbleiben." Die anderen beiden sind Philippe Persch und Francesco Laino.



Jannik Schliesing (Schmerzen im Rücken- und Bauchbereich) und Godmer Mabouba (muskuläre Probleme) mussten gegen Burgbrohl ebenfalls unfreiwillig passen und stiegen erst Mitte der Woche ins Mannschaftstraining ein. Ob es für eine Kader-Nominierung reicht, ist noch völlig unklar. Publikumsliebling Jens Kirchen stand nach zwei Kreuzbandrissen in zwei Jahren zwar schon beim Auftaktsieg im Aufgebot. Für einen längeren Einsatz reicht es aber noch nicht.

Keinen Einsatz mehr im Borussia-Trikot wird Boris Becker haben. Der Rechtsverteidiger wandert in Richtung FC Hertha Wiesbach und Ex-Borussia-Trainer Michael Petry ab.