Kein ruhiges Fest für die Neunkircher Feuerwehr

Kein ruhiges Fest für die Neunkircher Feuerwehr

Neunkirchen. Die Weihnachtstage waren für die Neunkircher Feuerwehrleute alles andere als ruhig - so mussten die Einsatzkräfte am Sonntag, 25. Dezember, gleich fünf Mal ausrücken. Den Anfang machte, so teilt der Pressesprecher der Neunkircher Feuerwehren mit, am Morgen des ersten Weihnachtstages ein umgestürzter Baum in der Wellesweilerstraße in der Neunkircher Innenstadt

Neunkirchen. Die Weihnachtstage waren für die Neunkircher Feuerwehrleute alles andere als ruhig - so mussten die Einsatzkräfte am Sonntag, 25. Dezember, gleich fünf Mal ausrücken. Den Anfang machte, so teilt der Pressesprecher der Neunkircher Feuerwehren mit, am Morgen des ersten Weihnachtstages ein umgestürzter Baum in der Wellesweilerstraße in der Neunkircher Innenstadt. Durch Windböen knickte ein Baum auf dem etwa sechs Meter über der Straße gelegenen Bahndamm um. Abgebrochene Äste blockierten die Fahrbahn. Kurz nach 9 Uhr wurden die Brandschützer aus dem Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt alarmiert. Unter anderem mit der 30 Meter langen Drehleiter rückten zehn Feuerwehrmänner dem umgekippten Baum zu Leibe. Während der etwa einstündigen Arbeiten musste die Polizei den betroffenen Abschnitt sperren.Fast zeitgleich rückte der Löschbezirk Wiebelskirchen aus, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Eine verletzte Person benötigte medizinische Hilfe, jedoch war das gesamte Haus verschlossen. Die Feuerwehr aus Wiebelskirchen musste über eine Leiter ins Haus einsteigen.

Kilometerlange Dieselspur

Den umfangreichsten Einsatz des Tages löste gegen 12 Uhr eine über acht Kilometer lange Dieselspur durch die Stadtteile Wellesweiler, Ludwigsthal und Furpach aus. Auf beiden Fahrbahnen erstreckte sich die Spur aus Dieselkraftstoff über die Homburgerstraße, die L 287, die Furpacher Straße, die Ludwigsthaler Straße und schließlich über die Limbacher Straße bis an den Neunkircher Zentralfriedhof und zurück. Die Löschbezirke Wellesweiler, Furpach und Ludwigsthal rückten mit 40 Einsatzkräften an. Durch Warnschilder musste der Verkehr vor der Gefahr durch die rutschige Kraftstoffspur gewarnt werden, die dann mit Bindemitteln entfernt wurde. Als Verursacher konnte ein Auto mit einem Schaden an der Kraftstoffleitung ermittelt werden. Während des fast vier Stunden andauernden Einsatzes kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen.

Der Löschbezirk Furpach musste zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst ausrücken. Hier war jedoch kein Eingreifen der Wehr mehr nötig, der Rettungsdienst hatte sich bereits selbst Zutritt zum betroffenen Haus verschafft.

Einen weiteren Weihnachtseinsatz gab es in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag für den Löschbezirk Innenstadt. Um 2.30 Uhr musste für den Rettungsdienst die Drehleiter nach Elversberg ausrücken, um eine verletzte Person aus einem Haus zu retten. red