| 20:21 Uhr

Kreuznacher Diakonie
Senioren werden mit der „memore“-Box aktiviert

Neunkirchen. Mit der „memore“-Box haben die Bewohner des Karl-Ferdinand-Hauses in Neunkirchen derzeit einen besonderen, digitalen Spaß. Gespielt wird am Fernseher. Die Kamera der „memore“-Box zeichnet die Bewegungen der Spieler auf.

Diese lenken ein Motorrad auf dem Bildschirm mit der Bewegung des Oberkörpers nach rechts oder links, geben mit der Hand den Anstoß für die Kugel in Richtung Kegel oder bewegen den Tischtennisschläger.


Ziel ist es, spielerisch therapeutische Übungen zu absolvieren, heißt es bei der Kreuznacher Diakonie, die das Haus betreibt. Auf diese Weise sollen physische, kognitive und psychische Fitness der Senioren erhalten bleiben. Selbst Menschen, die noch nie gekegelt haben oder Motorroller gefahren sind, erfassen schnell, wie das Spiel funktioniert und es packt sie der Ehrgeiz. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe hat das Projekt, das drei Monate läuft, aus seiner Kollekte „Hilfe für alte Menschen“ finanziell möglich gemacht.