Kanaldeckel-Wurf: Feuerwehr hilft

Neunkirchen. Der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt wurde um kurz vor 1 Uhr in der Nacht zum Montag durch die Polizei zur Amtshilfe an den sogenannten Franzosenweg, einen Forst- und Wirtschaftsweg, der Hermannstraße und Kirkeler Straße miteinander verbindet, alarmiert. Dies hat Christopher Benkert, Pressesprecher der Feuerwehr Neunkirchen, gestern mitgeteilt

Neunkirchen. Der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt wurde um kurz vor 1 Uhr in der Nacht zum Montag durch die Polizei zur Amtshilfe an den sogenannten Franzosenweg, einen Forst- und Wirtschaftsweg, der Hermannstraße und Kirkeler Straße miteinander verbindet, alarmiert. Dies hat Christopher Benkert, Pressesprecher der Feuerwehr Neunkirchen, gestern mitgeteilt. Kurz zuvor waren die Autofahrer im Verkehrsfunk vor einer Person gewarnt worden, die Gegenstände auf die Autobahn A8 in Fahrtrichtung Saarlouis, zwischen den Anschlussstellen Neunkirchen-Oberstadt und Neunkirchen-City warf. Durch einen von der Brücke des Franzosenweges über die Autobahn A8 geworfenen Kanaldeckel wurde ein Auto getroffen und beschädigt, verletzt wurde dabei niemand.Mit 20 Feuerwehrmännern und sieben Einsatzfahrzeugen kam die Neunkircher Wehr der Polizei zu Hilfe, erklärte Benkert. Der gesamte Franzosenweg wurde von der Einmündung in die Hermannstraße bis über die Autobahnbrücke hinaus mit Lichtmasten ausgeleuchtet, um der Polizei die Suche nach Spuren zu erleichtern.

30 Meter hohe Leiter

Am markantesten war dabei die auf 30 Meter ausgefahrene Drehleiter des Löschbezirkes Innenstadt, die am Korb mit einer ganzen Batterie von Flutlichtstrahlern ausgerüstet wurde und von der Hermannstraße aus einen großen Waldbereich ausleuchtete. Neben der Drehleiter wurden vier an Feuerwehrfahrzeugen montierte Lichtmasten und weitere mobile Masten zur Ausleuchtung genutzt. Zu Beginn des Einsatzes wurde mit einer Wärmebildkamera versucht, die Spur des flüchtigen Täters aufzunehmen, später wurden Hundestaffeln hinzugezogen. Neben der Diensthundestaffel der saarländischen Polizei wurde auch ein speziell ausgebildeter Hund aus dem Ortsverband Saarbrücken des Technischen Hilfswerkes angefordert. Zusammen mit diesem gut ausgebildeten Personensuchhund wurde weiter nach dem flüchtigen Täter im Neunkircher Forst gesucht. Der Einsatz von Polizei, Feuerwehr und THW dauerte bis zum Tagesanbruch an. Gegen 6 Uhr konnten die letzten Feuerwehrkräfte vom Franzosenweg wieder abrücken, der Einsatz hatte damit über fünf Stunden gedauert, sagte Benkert. Derzeit fahndet die Polizei weiter nach dem Kanaldeckel-Werfer. > Weiterer Bericht Seite B 1 red

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