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Jugendrotkreuz macht mobil wegen Folgen des Klimawandels

Neunkirchen. Die Folgen des immer weiter voran schreitenden Klimawandels sind eine Herausforderung. Aus diesem Grund hat die Abteilung Jugendrotkreuz des DRK Kreisverband Neunkirchen am Samstag auf dem Stummplatz in Neunkirchen einen Informationstag zum Thema Klimawandel veranstaltet. usb

Den Rahmen einer Info-Veranstaltung des Jugendrotkreuz Kreisverband Neunkirchen am Samstag auf dem Neunkircher Stummplatz bildete die Kampagne "Klimahelfer. Änder' was, bevor's das Klima tut." Sie beschäftigt sich speziell mit den Themen klimabedingte Migration, Bildung, Bevölkerungsschutz, Gesundheit und Klimaschutz.

"Die Genfer Konvention greift nicht bei Klimaflüchtlingen, da sich diese lediglich auf Flüchtlinge aus Kriegsgebieten beschränkt. Menschen die an den Folgen klimatischer Veränderungen leiden, haben daher keine Möglichkeit Asyl zu erhalten", erklärte der engagierte Helfer Stefan König (25) aus Hüttigweiler. Mit Informationsmaterial und Gesprächen wurden interessierte Passanten über Missstände aufgeklärt und mit einer Petition, die den Bundestag zur aktiven Arbeit an diesem Thema auffordert, ermutigt, sich persönlich zu engagieren.

"Die Kampagne wird deutschlandweit vom Jugendrotkreuz organisiert und wir sind froh, dass wir schon mehrere Veranstaltungen zur Sensibilisierung in Umweltbelangen wie beispielsweise eine Baumpflanzaktion durchführen konnten", so Kreisgeschäftsführer Manfred Goller. An mehreren Ständen wurden Bastelaktionen und Spiele vorbereitet, an denen Kinder spielerisch mit Recycling und Ressourcenverschwendung konfrontiert wurden. "Die Kinder sollten schon frühzeitig lernen, dass Müll nicht gleich Müll ist", erklärt Lucia Jochum, Gruppenleiterin und Vorsitzende des Jugendrotkreuz Fürth, die mit den Kindern Windspiele aus alten Dosen bastelte. Mit Spielen, zum Beispiel einem Kampagnenpuzzle, wurde mit Fakten auf die Ressourcen-Verschwendung aufmerksam gemacht, die mit der Herstellung eines T-Shirts oder dem Anbau von Baumwolle verbunden ist. Die durchweg gut informierten Helfer waren mit Spaß bei der Sache und gaben gerne Auskunft über alle Gebiete der Kampagne.