Sonderimpfungen OB Aumann für Sonderimpfungen in Stadtquartieren

Neunkirchen · (red) Oberbürgermeister Jörg Aumann unterstützt jüngste Forderungen an die Landesregierung nach Sonderimpfungen in Stadtquartieren. In Neunkirchen gibt es – in der Innenstadt, aber auch in manchen Außenbezirken – dichtbesiedelte Bereiche, in denen die Menschen in sehr engen Wohnverhältnissen leben, teilt die Stadtpressestelle mit.

 OB Jörg Aumann. Foto: Alexa Kirsch

OB Jörg Aumann. Foto: Alexa Kirsch

Foto: Stadt Neunkirchen/Alexa Kirsch

Aufgrund spezifischer Herausforderungen bedürfe es besonderer Anstrengung, um die Impfstrategie erfolgreich umzusetzen. „Wir müssen das große Ganze im Auge behalten. Unser Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen möglichst schnell zu impfen. Jede geimpfte Person ist gut für die Gesamtbevölkerung. Wenn die Priorisierungsgruppe 3 geimpft ist, wird die Herausforderung sich zunehmend dahin verschieben, Menschen von der Impfung zu überzeugen“, sagt Neunkirchens Oberbürgermeister Jörg Aumann.

Hierfür bedürfe es gerade in städtischen Quartiere – aber auch in dichtbesiedelten Wohnanlagen in den Außenbezirken – niedrigschwelliger Angebote und Möglichkeiten, um Sprachbarrieren zu überwinden. Die Quartiere zeichneten sich durch sehr enge Wohnverhältnisse und einen hohen Migrationsanteil aus. Zudem spiele leider auch Armut dort oftmals eine große Rolle. Es gelte, alle Menschen an die Impfung heranzuführen, heißt es in der Pressemeldung weiter.

Die Stadt Köln setzt bereits mobile Impfteams in ausgewählten Stadtteilen ein. Auch der Deutsche Städtetag hat den Einsatz von mobilen Impfteams gefordert. Der Landtagsabgeordnete Magnus Jung hat jüngst von der Landesregierung gefordert, bei der Impfstrategie auch gerade einen Fokus auf Stadtquartiere zu richten.

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