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Interkulturelle Ausbildungstage helfen beim Berufseinstieg

Neunkirchen. Das landesweite Projekt "Interkulturelle Ausbildungstage" fand vor Kurzem am Kaufmännischen Berufsbildungszentrum Neunkirchen statt. Die Schirmherrschaft haben Monika Bachmann , Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland und der türkische Generalkonsul in Mainz, Arif Eser Torun, übernommen.Dabei haben verschiedene Einrichtungen aus Kultur, Politik, Gesundheitsinstituten und Arbeitgebern, Jugendlichen - vor allem auch solchen mit ausländischen Wurzeln - beim Einstieg in die Arbeitswelt geholfen. red

Während der fünfstündigen Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich an fünf Stationen über Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten sowie das Bewerbungsverfahren zu informieren. So wurde neben den Beiträgen der Handwerkskammer (HWK), Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Arbeitsagentur, die Tätigkeit der Saar-Polizei vorgestellt. Ein umfangreiches Bewerbertraining bot an diesem Tag die AOK Saarland an. Dabei wurden die Schüler darauf vorbereitet, sich in Bewerbungsgesprächen authentisch zu präsentieren und auf knifflige Fragen richtig zu reagieren.

Ziel des Trainings war es, das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken und sie auf reale Bewerbungsgespräche vorzubereiten. Mit den interkulturellen Ausbildungstagen haben es sich die Organisatoren zur Aufgabe gemacht, den Schülern von heute den Einstieg in die Berufswelt von morgen zu erleichtern.

Peter Nagel, Geschäftsführer der IHK Saarland , sah als wichtigstes Ziel der interkulturellen Ausbildungstage das Vermitteln von Perspektiven, um den Jugendlichen die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu geben.