Innovative Maßnahmen überzeugen beim Gesundheitswettbewerb

Innovative Maßnahmen überzeugen beim Gesundheitswettbewerb

Beim Wettbewerb für Gesundheitsförderung wurden Projekte in den Bereichen Inklusion, Gendergesundheit und Suchtprävention ausgezeichnet. Das Projekt „Stark und cool!“ gewinnt in der Kategorie Suchtprävention.

. Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat die Gewinner des Wettbewerbs "Gesund leben - Gesund bleiben" ausgezeichnet. Insgesamt hatten mehr als 30 Personen, Institutionen und Vereine ihre Projekte zur Gesundheitsförderung eingereicht. Bachmann erklärte: "Wir haben Projekte aus den Bereichen Inklusion, Gendergesundheit und Suchtprävention gesucht. Das konnten Angebote sein, wie man eine gesunde Lebensweise in alltägliche Abläufe und den beruflichen Alltag integrieren kann, Projekte, die sich an spezielle Zielgruppen richten und Vorbild sein können, Maßnahmen , die mehrere Aspekte einer gesunden Lebensweise miteinander verbinden und eine dauerhafte Wirkung erzielen. Wir möchten, dass die Saarländer ihren Alltag und ihren Arbeitsplatz gesünder gestalten, um bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben."

Gefördert werden Projekte, die innovativ sind, sich von den üblichen Projekten abheben und vor allem diejenigen motivieren, die bisher gar nicht oder nur unzureichend aktiv sind.

Auch ein Projekt aus dem Landkreis Neunkirchen war dabei erfolgreich. Das Projekt "Stark und cool!- Suchtprävention für Menschen mit Intelligenzminderung des WZB-Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe in Spiesen-Elversberg belegte den ersten Platz in der Kategorie "Suchtprävention ". Die WZB-Mitarbeiter haben mit den Suchtpräventionsfachkräften des Beratungs- und Behandlungszentrums Die Brigg des Caritasverbandes in Neunkirchen ein spezifisches Angebot für diese Klientel entwickelt und umgesetzt.

Geplant sind weitere Seminare für Mitarbeiter und Wohnstättenbewohner, die auch gesundheitsförderliche Verhaltensweisen (Ernährung, Bewegung, Freizeitbeschäftigung) beinhalten werden, sowie die Einbindung von Eltern, Betreuern und Freunden der Betroffenen.

"Stark und cool!" ist besonders für junge Erwachsene mit geistiger Behinderung beziehungsweise Intelligenzminderung konzipiert. Es wurde ein breiter Präventionsansatz gewählt, in dem es die legalen und illegalen Suchtmittel sowie nicht stoffgebundene Süchte wie Geldautomatenspiel, Computer und Internet thematisiert.