In Neunkirchen regt sich Widerstand gegen die Bebauung des Stadtparks

Stadtpark : Bürger fordern Erhalt des Parks

Gespannt waren sie, die Aktiven der Bürgerinititative Neunkirchen Stadtmitte (Bins) in ihrer jüngsten Sitzung, war doch Bürgermeister Jörg Aumann mit Amtsleitern und Stadträten und Stadträtinnen zur monatlichen Sitzung ins „Komm“ gekommen.

Grund: Die Ehrenamtlichen sind verärgert wegen der Bebauungspläne der Stadt auf dem Gelände des Rosengartens im Stadtpark Neunkirchen. Grünpaten der Bürgerinitiative, die auch Anwohner zum Stadtpark sind, setzen sich für mehr Grün in der Stadt ein, legen Beete an und pflegen sie ehrenamtlich, wie etwa am Oberen Markt.

Mit einem Brief an den Bürgermeister drückten sie ihr Unverständnis aus, dass ausgerechnet eine der letzten zusammenhängenden Grünflächen im Quartier der Innenstadt einer Bebauung weichen soll. Die Notwendigkeit einer weiteren Kita stellte dabei niemand in Frage. Allerdings war die einhellige Auffassung, dass Kinderbetreuung und Park nicht gegeneinander ausgespielt werden sollten, sind doch die Familien die Hauptnutzer des Parks.

Als Alternative hatten die Ehrenamtlichen der Stadtverwaltung etwa einen der beiden Parkplätze neben dem Marktplatz oder die freie Fläche zwischen Ringstraße und Jugendverkehrsschule genannt. Jedoch konnten sich die Verantwortlichen nicht für diese Standorte erwärmen.

Bürgermeister Aumann sagte zu, nochmals die Bebauungspläne zu betrachten. Die Bins fordert den Erhalt des gesamten Stadtparkes zur Erholung für die Bürgerschaft, Räume zur Begegnung von Jung und Alt, kurz ein Platz an der Sonne für die Bevölkerung.