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In der Kuchenbergstraße in Wiebelskirchen wird bald gebaut

Ortsrat Wiebelskirchen : Baustelle Kuchenberg in den Startlöchern

Der Ortsrat von Wiebelkirchen wurde bereits über die Umleitungslinien der NVG informiert, wenn Ende des Monats Baubeginn ist.

Wenn Ende des Monats die Bauarbeiten in der Kuchenbergstraße beginnen, hat das auch Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Neunkircher Verkehrs-GmbH (NVG) hat ihre Hausaufgaben gemacht und für ihre drei betroffenen Linien 302, 304 und 316 Umleitungsstrecken festgelegt. „Die Linien müssen während der Baumaßnahme anders geplant werden“, erklärte NVG-Geschäftsführer Pascal Koch am Montag in der Sitzung des Ortsrates Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies.

Zusammen mit Klaudija Plazibat, der Leiterin des Betriebs-, Technik- und Linienmanagements des Unternehmens, stellte der NVG-Chef die veränderte Linienführung während der Arbeiten vor. Klar ist: Während der fünfmonatigen Bauarbeiten werden keine Busse über den Kuchenberg nach Neunkirchen fahren können. Für den Linienverkehr aus Ottweiler und dem Ostertal in Richtung Neunkirchen werden deshalb Umleitungen durch die Keplerstraße auf die B 41 beziehungsweise über den Rombachaufstieg nach Neunkirchen eingerichtet. „Der Schulverkehr wird so lange aufrecht erhalten wie möglich“, versicherte die Linienmanagerin, „aber noch sind hierfür nicht alle Planungen abgeschlossen“.

Keine Probleme gibt es für die NVG-Busse von Neunkirchen nach Wiebelskirchen. Die können wegen der Einbahnregelung wie gewohnt fahren. Wenn die Kuchenbergstraße im August für zwei Wochen zwischen Lessing- und Kantstraße voll gesperrt wird, müssen die Busse aber durch die Rembrandt-, Dunant- und Bexbacher Straße in die Ortsmitte umgeleitet werden. Da kann es an manchen Stellen buchstäblich eng werden. „Die geänderten Linienführungen werden in den Medien, in allen Bussen und in den Schulen veröffentlicht“, kündigte NVG-Chef Koch an. Seine Mitarbeiterin ist sicher, dass alles funktioniert. „Es ist eine lange Baustelle“, meinte Klaudija Plazibat, „aber es ist alles machbar“.

Um Baustellen ging es auch, als der Ortsrat mehrheitlich die Aufstellung einer Ergänzungssatzung für eine Wohnbebauung im Bereich „Ende Lehweg“ in Wiebelskirchen beschloss. Stadtplaner Jörg Leininger erklärte, dass es dort zwei unbebaute Grundstücke gibt, die in Bauland umgewandelt werden sollen, „und dafür ist die Ergänzungssatzung Voraussetzung“. SPD-Ortsrat Tobias Wolfanger informierte über eine Anwohnerversammlung zur Parksituation in der Wiebelskircher Karl-Marx-Straße. Dort hatte die Stadt auf Initiative des Ortsrates neun zusätzliche Parkplätze geschaffen. Das Fazit des SPD-Fraktionssprechers: „Die Maßnahme war offensichtlich erfolgreich, denn alle Rückmeldungen waren positiv“.

Die stellvertretende Ortsvorsteherin Eva Hans (SPD), die noch einige Zeit Ortsvorsteher Rolf Altpeter vertreten wird, informierte über den Stand der Vorbereitungen und den Ablauf der Seniorenfeier in Wiebelskirchen am 22. März im Kulturhaus. Zu Beginn der Sitzung im Hangarder Gasthaus zur Eiche hatten sich Bürgermeisterin Lisa Kühn und der Beigeordnete Thomas Hans dem Ortsrat vorgestellt. Beide betonten die Bedeutung der Ortsräte als wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und Verwaltung und sie versicherten, dass sie „stets ein offenes Ohr für die Belange der Ortsräte“ haben werden.