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Hochbetrieb bei den Neunkircher Reitertagen

Hochbetrieb bei den Neunkircher Reitertagen

Bei den „39. Neunkircher Nationalen Reitertagen“ sahen die Zuschauer wieder jede Menge Springreit-Sport. Dabei lohnte sich der Weg nach Furpach für einige Reiter aus ganz Deutschland. Und auch eine Saarländerin glänzte besonders.

Sie waren gewissermaßen die "Goldenen Reiter". In den schweren Springen bei den "39. Neunkircher Nationalen Reitertagen" des RV Neunkirchen in Furpach setzten sich am vergangenen Wochenende Steffen Hauter, Marcel Offermann, Darline Eisenmenger, Alexander Kisselbach und Sophia Haschlar durch. Sie durften auf der Reitanlage "Beim Wallratsroth" so die Siegerrunden der S*-Springen anführen. Der für den RV Großsteinhauserhof startende Hauter hatte mit seinem Nachwuchspferd schon eine Springpferdeprüfung der Klasse A** gewonnen. Und dann entschied er auch das S*-Punktespringen zu seinen Gunsten. Offermann von der RSG Soonwald dominierte das Springen der Klasse S*. Im Mächtigkeitsspringen teilten sich dann Eisenmenger vom RFV Niederzeuzheim und Alexander Kisselbach vom RV Am Pohlheimer Wald den Sieg. Dieses S-Springen führt über eine Mauer, die in jeder Runde höher wird.

Vor allem für Sophia Haschlar vom PSV Sorge-Settendorf hatte sich der Start im Saarland gelohnt: Sie gewann beim RV Neunkirchen ein normales S*-Springen und das S*-Springen mit Stechen, der krönender Abschluss des dreitägigen Hallen-Turniers. Im "Großen Preis der Stadt Neunkirchen" verwies die Reiterin ihre Konkurrenten ganz souverän auf die Plätze - sie blieb auf "Ernie" fehlerfrei und benötigte gerade einmal 30,54 Sekunden für ihren Ritt.

"Haschlar hat eine tolle Leistung gezeigt und daher verdient gewonnen", lobte auch Martina Muthweiler, die Meldestellenleiterin vom gastgebenden RV Neunkirchen . Außer Haschlar schaffte es mit Anne Oberle vom RFV Zweibrücken noch eine weitere Reiterin in das Stechen. Auf "Ferruccio" kam sie ohne Fehlern in 31,16 Sekunden als Zweite in das Ziel. Das beste saarländische Ergebnis erzielte Anuschka Zewe vom RV Schaumberg. Die Tholeyerin hatte "Click" gesattelt und landete auf Rang vier. Zudem gehörte Zewe wie Haschlar und Hauter zu den Zweifachsiegern - sie lag in einer Springpferdeprüfung der Klasse L und M* vorne.

Auch Werner Heyne vom RFV Neunkirchen-City bekam Doppel-Gold in zwei M*-Springen. Und seine Clubkameradin Beate Schmitt setzte noch einen drauf. Sie gewann die beiden Abteilungen eines L-Zwei-Phasen-Springens und in einem M*-Springen.

Für Muthweiler fiel das Fazit positiv aus: "Unser Turnier war gut besucht, die Ausschreibung wurde von den Reitern prima angenommen. So hatten wir in allen 16 Prüfungen viele Starts." Auch herrschte von Freitag bis Sonntag viel Betrieb auf der Reitanlage und das Turnier lief organisatorisch zur vollen Zufriedenheit des Veranstalters.