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Hilfsangebote für ärmere Menschen in Neunkirchen

Hilfsangebot Neunkirchen : Hilfsangebote für ärmere Menschen

(red) Die Coronakrise trifft derzeit alle Menschen, doch einige trifft es besonders hart. „Trotz der Umstände können die Hilfsangebote, gerade für Menschen, die darauf angewiesen sind, weiter aufrechterhalten werden“, teilt der Neunkircher Oberbürgermeister Jörg Aumann in einer Pressemeldung mit.

Der Beigeordnete der Kreisstadt Neunkirchen, Thomas Hans, der dank seines Netzwerkes, über das der ehemalige Diplom-Sozialarbeiter verfügt, hat zu Beginn der Krise gleich den Kontakt zu Hilfsinstitutionen gesucht. Es wurden Sondergenehmigungen erteilt und Unterstützung zur Durchsetzung der erforderlichen Hygienemaßnahmen gegeben, so dass diese weitermachen können – wenn auch in Teilen eingeschränkt, heißt es in der Mitteilung der Stadtpressestelle.

So kann die Tafel die Ausgabe wie gewohnt dienstags, donnerstags und freitags aufrechterhalten. Thomas Mörsdorf, der den Betrieb koordiniert, meldet, dass genügend Lebensmittel vorhanden, Spenden jedoch immer willkommen sind. Da weniger Personal vor Ort sein darf, werden die Lebensmittel nun in Kisten vorgepackt und zur Abholung bereitgestellt.

In der Wärmestubb geht es sozusagen „auf Sparflamme“ weiter. Für Obdachlose oder Menschen mit unzureichendem Wohnraum gibt es hier zwischen 9 und 11 Uhr ein Frühstück. Die Verantwortlichen der Wärmestubb halten auch telefonischen Kontakt zu Menschen, die isoliert leben.

Auch der Hüttenberger Mittagstisch kann seine Arbeit im eingeschränkten Rahmen weiterführen. Hier gibt es ein einfaches Essen. Oswald Jenni hat hier alles organisiert, so dass die Menschen wenigstens einmal am Tag etwas Warmes zu essen haben.

Das Familien- und Nachbarschaftszentrum hat in diesem Tagen sein Angebot der Einkaufshilfe erweitert.