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Große Herausforderung neben Corona: Der Umzug in die Ringstraße

Diakonie Neunkirchen : Neue Pflegedienstleiterin hat Arbeit aufgenommen

Petra Schütz hat ihre Arbeit im Karl-Ferdinand-Haus bereits im Oktober begonnen. Das teilt die Stiftung Kreuznacher Diakonie jetzt mit.

Petra Schütz ist die neue Pflegedienstleiterin im Karl-Ferdinand-Haus in Neunkirchen. Ein Job mit Perspektive, wie es in einer Pressemitteilung heißt: Schließlich errichtet der Geschäftsbereich Seniorenhilfe der Stiftung Kreuznacher Diakonie nur ein paar hundert Meter entfernt gerade den Neubau Wohnpark Katharina von Bora, eine Schwerpunkt-Einrichtung für Menschen mit Demenz – und wenn alles gut läuft, dann ersetzt dieses Gebäude ab August das Karl-Ferdinand-Haus. Genau das kommt den Zielen von Petra Schütz sehr entgegen: „Ich möchte etwas bewegen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinsam wollen wir eine familiäre Atmosphäre schaffen, in der man sich wohl und geborgen fühlen kann. Die pflegebedürftigen Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt aller Bemühungen – nicht nur bezogen auf das Krankheitsbild und den Pflegeaufwand, sondern als Ganzes.“ Eine gute Versorgung für den letzten Lebensabschnitt, würdevolles Leben gestalten zu können sind für sie die Grundvoraussetzungen, um ihren Job erfolgreich ausüben zu können.

Für Petra Schütz war und ist die Altenpflege „Traumberuf mit Herz und Verstand“. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im Hospital in St. Wendel und arbeitete dann als Wohnbereichsleiterin sowie im Intensivpflege-Bereich, bis sie 2015 ihre Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin begann. Ihre berufliche Karriere bei der Stiftung Kreuznacher Diakonie führte die 48-Jährige zunächst ins Fliedner-Krankenhaus in Neunkirchen, wo sie ein Jahr lang als Stationsleiterin in der Gerontopsychiatrie tätig war, bis sie die Stellenausschreibung der Seniorenhilfe sah. Im Oktober hat sie die Arbeit im Karl-Ferdinand-Haus aufgenommen, erlebte den Beginn der zweiten Corona-Infektionswelle, die dann erstmals auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie einige Mitarbeitende traf. Bisher gab es im Haus keine coronabedingten Todesfälle und alle hoffen, dass das auch so bleibt – zumal mittlerweile die meisten von ihnen geimpft sind. Trotz all dieser Herausforderungen und der sehr anstrengenden Wochen betont Schütz: „Die Corona-Zeit hat uns als Team gut getan und zusammengeschweißt. Die Kolleginnen und Kollegen haben bisher eine tolle Arbeit geleistet und tun das nach wie vor.“ Gerade jetzt sind ihr ein wertschätzendes Miteinander und Empathie ganz besonders wichtig. Mit dem Umzug vom Unteren Markt in die Ringstraße liegt zwar eine weitere Anstrengung vor ihnen – aber das Umzugsfieber hat sie alle schon gepackt und sie sind zuversichtlich, dass sie auch diese Aufgabe meistern.

Seit 25 Jahren ist Petra Schütz mit ihrem Mann Jörg verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und sie liebt ihre gemeinsamen Wanderungen, die – falls überhaupt – höchstens zugunsten der vierjährigen Enkelin Emily verschoben werden.