Grooviges aus eigener Feder

Neunkirchen. Er ist ein internationaler Künstler. Stand bereits auf der Bühne des berühmten Blue Note in New York, war beim Central Park Jazzfest in New York, dem Duc de Lombard in Paris, in Warschau, Würzburg - einfach überall. Als Gastdozent ist er an Hochschulen und Universitäten in Deutschland und in Amerika gefragt

Neunkirchen. Er ist ein internationaler Künstler. Stand bereits auf der Bühne des berühmten Blue Note in New York, war beim Central Park Jazzfest in New York, dem Duc de Lombard in Paris, in Warschau, Würzburg - einfach überall. Als Gastdozent ist er an Hochschulen und Universitäten in Deutschland und in Amerika gefragt. In vielen Formationen ist der Gitarrist Ro Gebhardt seit vielen Jahren zu Hause, internationale Bühnen haben ihn ebenso oft zu Gast wie die Bühnen der Republik.Und auch im Saarland ist der Neunkircher nicht nur im wahrsten Wortsinne zu Hause. Gerade hat er einen Auftritt mit einer Trioformation, der auch Burdette Becks angehört, gehabt. In dieser Zusammensetzung gar bei der Viva-Show der Tanzwerkstatt Susanne Sprung (wir berichteten). In ganz anderer Formation wird er Anfang Februar wieder in Neunkircher zu hören sein. Exklusiv fürs Saarland gibt es am Freitag, 3. Februar, 20.30 Uhr, einen Auftritt in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen. Zu hören sein wird dann dasselbe Programm, das Gebhardt eine Woche zuvor in der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin präsentiert. Zum Konzert wird aus dem European Jazz Guitar Trio dann ein Quintett. Ro Gebhardt (Gitarre, Arrangements, Komposition), Jean-Marc Robin (Drums) und Jean Yves Jung (Gesang) verstärken sich um zwei Überraschungsgäste an Saxofon und Posaune. "Wer, das wird noch nicht verraten", schmunzelt Gebhardt beim Besuch in der Redaktion. Schließlich soll es für die Besucher der Reithalle spannend bleiben. Das Trio gibt es in dieser Zusammensetzung - Robin und Jung kommen aus Frankreich - bereits seit zehn Jahren. Im letzten Jahr schon waren sie etwa um dieselbe Zeit in Neunkirchen zu hören, auch damals nach dem Auftritt in der Landesvertretung in Berlin. Doch dieses Jahr wird es anders. 2011 war den Beatles gewidmet, in diesem Jahr gibt es nur Eigenes zu hören. "Es wird auf jeden Fall groovig werden", verspricht Gebhardt. Wie sich das für die Groove-Besetzung Gitarre, Orgel, Drums gehört. Aber auch moderne Stilistiken des Neo-Bop, Fusion-Jazz, Modern Jazz, Drum n'Bass gibt es zu hören. "Virtuos und humorvoll" - so wird das Trio gerne beschrieben. Das Projekt, so Gebhardt, ist das Resultat einer langjährigen Freundschaft zwischen Musikern der "sehr lebendigen und selbstbewusster werdenden europäischen Jazz-Szene".

Karten: zehn Euro im Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder zu zwölf Euro an der Abendkasse.