Entspannend: Gitarrenklänge zum Träumen

Entspannend : Gitarrenklänge zum Träumen

Sanfte Folkmusiksongs präsentierte das Duo Autschbach und Illenberger den Zuhörern in der Stummschen Reithalle.

 Was braucht man,  um einen entspannten, ausgeglichenen und gemütlichen Abend zu verbringen? Die Antwort: Man geht zu einem Konzert von Autschbach und Illenberger, obwohl man die gar nicht kennt.  So geschehen in der Stummschen Reithalle. Melanie und Werner Brünner, der selbst Gitarre spielt,  aus Spiesen hatten sich gesagt: „Wir machen uns mal einen richtig schönen Abend.“  Über  80  Konzertbesucher hatten an den runden Bistrotischen in der Stummschen Reithalle ihre Plätze eingenommen. Die Insider warteten schon voller Vorfreude  auf Ralf und Peter.

Brünner holte für seine Frau und sich ein Gläschen Wein, passend zum Ambiente und dem stimmungsvollen gedämpften Licht. Hinter einer schwarzen  Abgrenzung, links am Bühnenaufgang sitzen die Musiker des heutigen Abends, Peter Autschbach und Ralf Illenberger ganz relaxt.

Die beiden sympathischen Gitarristen hatten kurz vor ihrem Auftritt noch die Zeit,  der SZ einige Fragen zu beantworten.  „Wir sind bereits zum dritten  Mal hier in eurem Neunkirchen, das Hüttenareal  finde ich grandios, es erinnert mich an meine Jugend. Als Westfale kann ich mich noch an die Fördertürme in meiner Heimat erinnern, heute ist alles weg”,  schwärmt Peter Autschbach.

Und Ralf Illenberger, gebürtiger Schwabe, der in Arizona in der Stadt Sedona lebt,  scherzt: „Zwei Mal  im Jahr komme ich nach Deutschland, um mit dem Peter auf Tour zu gehen. Wenn im nahe gelegenen Las Vegas die Kugel nicht so läuft, wie ich es gerne hätte, muss ich vielleicht drei Mal  kommen, um Geld zu verdienen.” Die beiden Künstler spielen bereits sieben Jahre zusammen. Ihre eigenen Arrangements überzeugen durch ihre Spielfreude. Ein blindes musikalisches Verstehen webt einen weichen, melodischen Klangteppich. Autschbach und Illenberger spielten ältere Titel und natürlich Stücke ihrer neuen CD „Zero gravity“. Basis ihrer Musik ist die Folkmusik, die zeitgemäß angehaucht ist. Beim zweiten Lied, „November“, das vorzüglich in die Jahreszeit passt, waren Melanie und Werner und die anderen Gäste schon am Träumen.

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