Gemeinsam für Eppelborn

Was wünschen Sie Ihrer Gemeinde für 2013 vor allem?Birgit Müller-Closset: Ich wünsche meiner Gemeinde ein weiterhin hohes Maß an solidarischem Miteinander und Menschlichkeit auf allen Ebenen der Gemeinde

Was wünschen Sie Ihrer Gemeinde für 2013 vor allem?

Birgit Müller-Closset: Ich wünsche meiner Gemeinde ein weiterhin hohes Maß an solidarischem Miteinander und Menschlichkeit auf allen Ebenen der Gemeinde. Auch wünsche ich mir, dass alle kleinen und großen, jungen und älteren Bürger sich in Eppelborn wohl fühlen und die vielen, guten Ideen, die von Bürgerseite kommen, fruchtbaren Boden finden und viele davon realisiert werden können. Unsere Bürger sollen das Gefühl haben, dass man sie ernst nimmt.

Was ist der allererste offizielle Termin in Ihrem Dienstkalender 2013?

Müller-Closset: Das Neujahrskonzert in Saarlouis im Theater am Ring (interkommunaler Kulturaustausch - das Kreissinfonieorchester Saarlouis möchte gerne in der Gemeinde Eppelborn im nächsten Jahr auftreten).

Was ist der voraussichtlich wichtigste Termin 2013?

Müller-Closset: Die Verabschiedung eines investiv und sozial ausgewogenen Doppelhaushalts 2013/14 in der Haushaltssitzung des Gemeinderates am 25. April 2013 mit den wichtigen Beschlüssen zur Errichtung von zwei neuen Kindertageseinrichtungen in Dirmingen und Wiesbach und dem Beschluss zur Errichtung eines neuen barrierefreien Bürger-Service-Centers im Rathaus.

Auf welche Aufgaben/Auftritte freuen Sie sich besonders? Welche müssten besser nicht sein?

Müller-Closset: Ich freue mich im besonderen Maße auf alle Termine, die mir Begegnungen mit Bürgern ermöglichen. Ich bin sehr gerne unterwegs in unseren Kitas, unseren Grundschulen, der Rothenbergschule, unseren kinderbetreuenden Einrichtungen, unseren Mehrgenerationen- und Begegnungsstätten. Ich freue mich sehr unsere Gemeinde energiepolitisch weiter nach vorne zu bringen, über Quartierskonzepte gleichzeitig die Energie für Bewohner älterer Straßenzüge von Eppelborn zu verbilligen als auch städtebaulich den zunehmenden Leerstand zu beseitigen. Es ist für mich sehr erfreulich, die Kulturarbeit mitgestalten zu können und sie insgesamt lebendiger zu machen, beispielsweise Straßentheater am verkaufsoffenen Sonntag, Mondscheinmärkte, Nacht der Literatur im Big Eppel und so weiter.

Nennen Sie die drei wichtigsten Projekte für Ihre Gemeinde in 2013?

Müller-Closset: Ausbau der Krippenplätze im Zusammenhang mit dem Bau von zwei neuen Kindertageseinrichtungen in Dirmingen und Wiesbach. Ausbau der regenerativen Energien und der Energieeffizienz in Form von Eppelborner Projekten durch die Bürgerenergiegenossenschaft und die Gemeindewerke. Eppelborn-Energieoptimierung der Hallen, Bürgerwindrad, Freiflächen-PV-Anlage und so weiter. Einleitung der Realisierung der Beseitigung des städtebaulichen Missstandes in der Ortsmitte von Eppelborn.

Haben Sie Ihren Jahresurlaub 2013 bereits eingetragen? Mit wem stimmt sich die Verwaltungschefin ab?

Müller-Closset: Meine Urlaubstage sind eingetragen - ich stimme mich mit meinen Beigeordneten und den Terminvorgaben der Gemeinderatssitzungen ab. Die Jahresplanung der Gemeinderatssitzungen lag den Gemeinderatsmitgliedern in der letzten Sitzung bereits vor.

Gute Vorsätze haben jetzt Saison: Verraten Sie uns, was Sie als Bürgermeisterin im neuen Jahr besser machen wollen?

Müller-Closset: Ich kann sehr ungeduldig sein, was die Schnelligkeit der Erreichung von Zielen und Vorhaben betrifft - hier habe ich mir auferlegt, gelassener zu werden und mehr Geduld an den Tag zu legen. Auch werde ich mir mehr Zeit nehmen, meine eigenen Mitarbeiter im Rathaus mal kurz aufzusuchen und ihnen zuzuhören.Foto: elias