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Geglückter Einsatz trotz eisiger Straßen

Dirmingen. Am Sonntagmorgen um kurz vor 10 Uhr erlebte ein Bewohner eines Zweifamilienhauses in der Schillerstraße im Eppelborner Ortsteil Dirmingen eine böse Überraschung. Als er mit seinem Pkw in die Garage einfahren wollte, öffnete diese sich nicht wie üblich automatisch Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Schäfer

Dirmingen. Am Sonntagmorgen um kurz vor 10 Uhr erlebte ein Bewohner eines Zweifamilienhauses in der Schillerstraße im Eppelborner Ortsteil Dirmingen eine böse Überraschung. Als er mit seinem Pkw in die Garage einfahren wollte, öffnete diese sich nicht wie üblich automatisch.


Dichter Brandrauch

Um nach der Ursache für die Störung zu suchen, ging er durch die Haustür in sein Wohnhaus, dort drang bereits dichter Brandrauch aus dem Keller, und der Rauchmelder schlug Alarm. Sofort alarmierte er die Feuerwehr. Für die Einsatzkräfte aus Dirmingen und Eppelborn sowie die Feuerwehr Illingen mit der Drehleiter war die Anfahrt zur Einsatzstelle ein gefährliches Unterfangen. Eisglatte Straßen und schneebedeckte Eisflächen zwangen die Fahrer der Löschfahrzeuge zur besonderen Vorsicht.

Ein Streufahrzeug der Gemeinde Eppelborn, das sich zufällig in der Nähe der Einsatzstelle befand, und dessen Fahrer auch bei der freiwilligen Feuerwehr Mitglied ist, fuhr sofort nach dem Alarm die abschüssige Seitenstraße an und streute die Fahrbahn großzügig ab. Die ersten Einsatzkräfte der Wehr mussten sich mit Atemschutzgeräten durch den dichten Brandrauch in den Keller vortasten. Ihnen gelang es, die Garage von innen zu öffnen und einen Pkw ins Freie zu schieben. Der eigentliche Brandherd befand sich im Bereich der Heizungsanlage und konnte schnell abgelöscht werden.



Durch das schnelle Eingreifen der Wehr konnte ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden. Dennoch entstand durch das Feuer und den Brandrauch erheblicher Sachschaden. So musste wegen defekter Stromkabel das ganze Haus stromlos geschaltet werden. Die Brandursache liegt nach ersten Einschätzungen im Bereich der Stromverteilung im Keller.

Bei Einsatz Knie verdreht

Ein Feuerwehrmann wurde verletzt, als er in der vereisten Garageneinfahrt ausrutschte und sich dabei das Knie verdrehte. Er wurde zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Probleme hatten die Wehrleute auch, einen Hydranten ausfindig zu machen. Wenn die Wasserspender im Notfall schneebedeckt und zugefroren sind, kann unter Umständen wertvolle Zeit verloren gehen. In diesem Zusammenhang bittet die Feuerwehr, nach Möglichkeit die Hydranten auf den Gehwegen schnee- und eisfrei zu halten. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften vor Ort.