Gast aus Australien verabschiedet sich

Gast aus Australien verabschiedet sich

Ottweiler. Ein Jahr lang lebte die junge Australierin Monique Platell in der Ottweiler Gastfamilie Bruns, auf dem Betzelhübel. Kurz vor ihrer Rückkehr hatte jetzt Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle die Schülerin ins Rathaus eingeladen. Mit dabei waren die Gastmutter, Erika Bruns, und ihre Tochter Mette-Kaya Bruns. Zudem kam der Nachbar Stephan Klein mit

Ottweiler. Ein Jahr lang lebte die junge Australierin Monique Platell in der Ottweiler Gastfamilie Bruns, auf dem Betzelhübel. Kurz vor ihrer Rückkehr hatte jetzt Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle die Schülerin ins Rathaus eingeladen. Mit dabei waren die Gastmutter, Erika Bruns, und ihre Tochter Mette-Kaya Bruns. Zudem kam der Nachbar Stephan Klein mit. "Monique war sehr schnell in unserer Straße bekannt und beliebt. Sie wurde herzlich aufgenommen", schilderte Klein laut einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.Während der zurückliegenden Wochen und Monate habe sie die Stadt lieben gelernt, sagte Monique Platell auf Nachfrage des Bürgermeisters. Aber auch andere Städte und Regionen, Köln, Hamburg, den Schwarzwald bis hin zur Ostseeküste habe sie mit der Gastfamilie besucht. Auch ein Aufenthalt in Frankreich stand auf dem Programm.

"Am Anfang sprach ich so gut wie kein Wort Deutsch", blickt sie zurück und schmunzelt. Inzwischen versteht sie sogar den regionalen rheinfränkischen Dialekt gut, der in Ottweiler gesprochen wird. Der Aufenthalt in Deutschland gefiel ihr so gut, dass sie wiederkommen will. Nicht nur zu besuchen, sie kann sich vorstellen, in Deutschland zu studieren. Gegebenenfalls Medizin. Aber so ganz sicher ist sie sich dabei noch nicht.

Mette-Kaya Bruns hat mit Monique, wie sie sagt, eine gute Freundin gewinnen können. Für sie, die die Klasse 4.2 der Lehbesch-Schule besucht, ist die Austauschschülerin fast schon zu einer großen Schwester geworden. Der Abschied fiel demnach nicht leicht. Lust auf Ottweiler soll der Australierin jedenfall sein Bildband mit Motiven aus der alten Residenzstadt machen, den ihr der Bürgermeister zur Erinnerung mitgegeben hat. red

"Monique war sehr schnell in unserer Straße bekannt und beliebt. Sie wurde herzlich aufgenommen"

Stephan Klein, Nachbar