Tage des Gasometers sind gezählt 1000 Tonnen Stahl sollen recycelt werden

Neunkirchen · Der Neunkircher Gasometer wird Ende Juni/Anfang Juli von einem saarländischen Unternehmen zurückgebaut.

 Diesen Anblick wird man nicht mehr lange zu sehen bekommen: Ein Panoramabild Gasometer plus Hochofengruppe und Christuskirche, bevor die Hochbauarbeiten für den Globus-Markt beginnen.

Diesen Anblick wird man nicht mehr lange zu sehen bekommen: Ein Panoramabild Gasometer plus Hochofengruppe und Christuskirche, bevor die Hochbauarbeiten für den Globus-Markt beginnen.

Foto: Gerhard Schappe

Die Tage des Gasometers, eines von vielen Bürgern als Wahrzeichen wahrgenommenes Zeugnis der Neunkircher Industriegeschichte, sind bekanntlich gezählt.  Nach Angaben eines Sprechers von Saarstahl ist der Termin für den Rückbau des Gasometers weiterhin für Ende Juni/Anfang Juli geplant. Wie unsere Zeitung berichtete (SZ vom 3. Juni), brüten zur Zeit Wanderfalken auf dem Gasometer. „Der Rückbau wird definitiv erst erfolgen, wenn die Vögel ihr Nest verlassen haben,“ versicherte Martin Reinicke von der Saarstahl-Kommunikation. Um die Brut nicht zu gefährden, fänden in den oberen Bereichen des Gasometers bis zum Ausflug der Jungvögel keine vorbereitenden Arbeiten statt. Daher könne man zum aktuellen Zeitpunkt keinen endgültigen Termin nennen. Da sich die Jung-Falken laut Nabu aber gut entwickeln, geht Saarstahl weiterhin vom Zeitraum Ende Juni/Anfang Juli aus.