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Momentum
Mit Seiji Kimoto geht es zum Mahnmal

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Saar bei der Produktion von Stahl und Kohle immer bedeutsamer. Kriegsgefangene und Fremdarbeiter wurden Ersatz für fehlende Arbeitskräfte – zu finden auch in Neunkirchen an den Hochöfen.

Der Künstler Seiji Kimoto setzt sich in seinen plastischen Arbeiten mit Gewalt und Unterdrückung auseinander. Er hat eindringliche Mahnmale gegen Krieg und Terrorherrschaft geschaffen. Unter anderem das Mahnmal für Fremdarbeiter oberhalb der Stummschen Reithalle. Gemeinsam mit seiner Frau führt der Künstler am Samstag, 3. November, ab 15 Uhr, vom Momentum an der Bliespromenade hin zum Mahnmal. Der Weg wird mit Texten untermalt.