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Toter Schwan
Die Furpacher sind traurig über den Tod der Schwänin

Am 1. November durften die Schwäne die Insel verlassen.
Am 1. November durften die Schwäne die Insel verlassen. FOTO: Jörg Jacobi
Furpach. Es war die traurige Nachricht des Tages. Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann informierte die SZ via Facebook: Die Schwänin in Furpach ist tot. Auf einem in seinem Profil bei Facebook geposteten Text zeigt er bestürzt: „Ich könnte heulen.“ Und wie ihm geht es den meisten Furpachern. Von Elke Jacobi

Zum online-Text der Saarbrücker Zeitung, der auch auf der Facebook-Seite der Neunkircher Lokalredaktion gepostet wurde, sind die Kommentare eindeutig: „Ich bin traurig“, heißt es da vielfach. Manche wollen auch wissen: Trotz Verbotes seien die Schwäne gefüttert worden. Der Bürgermeister warnt in seinem Beitrag aber davor, voreilig zu spekulieren.


Gefunden wurde die Schwänin am Samstagmorgen. Noch am Tag zuvor, so melden Leser, sei sie vergnügt über den Weiher geschwommen. Die „Schwanentruppe“ um den Heimatverein Furpach mit Wolfgang Stemmler an der Spitze, die sich gemeinsam mit dem Angelsportverein um die Schwäne kümmert, hat das Tier in die Kühlkammer im Zoo gebracht. Wie Zoodirektor Norbert Fritsch mitteilte, wird die Obduktion am heutigen Montag stattfinden. „Dann wissen wir mehr, aber noch nicht zwingend Genaues, eventuell sind noch histologische Untersuchungen notwendig“, schreibt Aumann. „Bis dahin ist alles Spekulation.“ Dem Schwanenmann geht es laut Aumann gut.

Das Schwanenpaar war am 26. Oktober aus dem hohen Norden nach Furpach abgeholt worden. Nach dem Tod des letzten Schwanes im Juni diesen Jahres war der Wunsch nach neuen Schwänen laut geworden. Dank einer Spende von Werner Tuba war es schnell möglich geworden. Nach einigen Eingewöhnungstagen auf der Insel, wurden die Schwäne am 1. November auf den Weiher gelassen. Die Beiden waren bereits seit Jahren ein Paar. Man hatte gehofft, dass die Beiden bald Nachwuchs bekommen.