Frisch Gezapftes für die Gäste

Hangard hat zum 25. Mal sein Dorffest gefeiert. Nach einem ökumenischen Gottesdienst boten Vereine, Bands und weitere Mitwirkende auf dem Vorplatz der Ostertalhalle ein buntes Programm.

Es ging kein Tropfen verloren, als die SPD-Bundestagsabgeordnete Heide Henn am Freitagabend mit zarter Hand, aber wirkungsvoll den Fassanstich zur Eröffnung des 25. Hangarder Dorffestes vornahm. "Ich finde es super, dass das Hangarder Dorffest alljährlich mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet wird. Das ist einfach schön", fand die Parlamentarierin und Diakonin gegenüber dem Hangarder CDU-Vorsitzenden Helmut Evert vom Festausschuss. Pfarrerin Dagmar Labow und ihr katholischer Kollege Stefan Gerber hatten gemeinsam mit dem Verein der Musikfreunde Hangard die Messe unter freiem Himmel auf dem Vorplatz der Ostertalhalle zelebriert. Und auch diesmal waren die Bänke vor der Bühne bis auf den letzten Platz besetzt. Die acht teilnehmenden Vereine waren zu diesem Zeitpunkt für die Besucher gerüstet. Die Getränke waren gekühlt, die Zapfhähne offen und das Eis für die Cocktails stand bereit. Neben all den kulinarischen Köstlichkeiten der verschiedenen Vereine waren auch die Lose beim Heimat- und Kulturverein sehr beliebt.

Am Eröffnungsabend spielte "Top 2 Music" Coversongs bekannter deutscher und internationaler Bands oder Solisten. Mit Classicrock, Blues und Bluesrock sorgten die drei Musiker von "JR and the Screamers" am Samstagabend für einen anderen Sound. Am Sonntagmorgen beim Frühschoppenkonzert mit dem Verein der Musikfreunde gab es dann wieder die traditionelle Hangarder Blasmusik zu hören. Eine Zumbavorführung zeigte der Turnverein Hangard am Sonntagmittag als letzten Programmpunkt des Dorffestes. Auch die Kinder konnten an zwei Tagen aktiv zum Dorffestprogramm beitragen. Sie hatten am Samstag und Sonntag die Möglichkeit, bei einem Flohmarkt manch entbehrliche Gegenstände aus dem Kinderzimmer zum Verkauf anzubieten. Am Stand der Brunnebutzer zogen Inge und Wolfgang Reischmann am Sonntagmorgen ein positives Fazit der ersten beiden Dorffesttage und auch Markus Lerner am Stand der Sportvereinigung konnte nicht klagen. Sein Fazit: "An unserem Stand ist es sehr gut gelaufen. Wir dürfen zufrieden sein."

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