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Frauenchor „TonArt“ begeistert in Wiebelskirchen

Frauenchor „TonArt“ begeistert in Wiebelskirchen

Sie sangen christliche Lieder, aber auch Popmusik-Klassiker und Filmmusik-Stücke: Die Frauen des „TonArt“-Chors zeigten sich bei ihrem Kirchenkonzert in glänzender Form. Das Publikum bedankte sich mit lautstarkem Applaus.

Vergangenen Sonntag gastierte der Frauenchor "TonArt" der evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Wiebelskirchen und begeisterte mit einem gemischten Repertoire geistlicher und weltlicher Chormusik. Nicht selten entstehen aus den ersten musikalischen Gehversuchen junger Kinder im späteren Erwachsenenalter erfolgreiche und professionelle Projekte. So auch geschehen bei dem aufstrebenden Frauenkammerchor aus Ottweiler. Der Chor wurde bereits 2001 als Kinderchor gegründet und hat sich über einen Jugendchor zu einem auf musikalisch höchstem Niveau agierenden Erwachsenenchor entwickelt. Das Konzertprogramm präsentierte sich ebenso bunt gemischt wie der Chor selbst. "In den Proben stellen die Chormitglieder auch eigene Ideen für mögliche Stücke aus ihren Interessengebieten vor", erzählt Chorleiterin Bettina Nonnweiler im SZ-Gespräch.

Von der studierten Musikwissenschaftlerin und Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler für den Chor arrangiert, fanden so auch Stücke aus der Filmtrilogie "Herr der Ringe" oder aus "Harry Potter " Einzug in das Programm des Abends. Zu Beginn betonte die Chorleiterin - die auch die musikalische Begleitung auf dem Piano übernahm -, dass es sich im Kern immer noch um einen geistlichen Chor handelt und deswegen auch nicht gänzlich auf christliche Stücke verzichtet wird. Mit viel Hingabe wurden so die Stücke "Meine Seele ist Stille" von M. Hauptmann und "Te Deum" von N. Warren präsentiert. Besonders begeisterten die drei Solistinnen Sascha Buschauer, Anisha Recktenwald und Lena Kümmel, die bei den Stücken "La-le-lu" von Heinz Rühmann und bei der Zugabe "Hallelujah" von Leonard Cohen ihr ganzes Können zeigten. Zum Abschluss gab es für Chor und Solisten stehende Ovationen vom Publikum.