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Finkenrech-Herbst: Alles wie früher und noch besser

Finkenrech-Herbst: Alles wie früher und noch besser

Nach einem sehr gut besuchten Samstag war auch am Sonntag trotz trübem Himmel einiges los beim „Herbst aus Finkenrech“. Die die Bänke auf dem Platz vor der Bühne, auf der Live-Musik geboten wurde, waren gut gefüllt.

Strahlend nahm Michaela Gillmann von Händlerin Annemarie Schildhammer einen Spaghettikürbis entgegen: "Das ist ja super! Im Handel kriege ich den nie", freute sie sich. Die Neunkircherin war mit Mann Sven und Tochter Emma beim Herbst auf Finkenrech in dem Dirminger Umwelt- und Freizeitzentrum des Landkreises unterwegs. "Uns begeistern vor allem die regionalen Produkte", so Sven Gillmann.

Davon gab es auf dem Bauernmarkt viele zu entdecken - Seltenheiten wie den Spaghettikürbis, aber auch Altbekanntes mit dem Vorteil, dass es von kleinen, ökologisch arbeitenden und meist regionalen Erzeugern stammte. Darauf legt Elke Weber aus Eppelborn großen Wert: "Wir kaufen hier immer Brot ohne Zusatzstoffe und naturbelassenes Obst. Das gibt einem dieses Gefühl von früher - als man als Kind einfach Obst vom Baum essen konnte." Vor allem Herbstliches wie Trauben, Zwetschgen und Rüben standen hoch im Kurs. Angeboten wurden auch Spirituosen, Konfitüren, Honig, Öl und mehr, außerdem Gartenpflanzen , Deko- und Handarbeitsartikel.

"Wir müssen gar nicht mehr groß werben", freute sich Christian Rau vom Veranstalter, der Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises. Deshalb behalte man das beliebte Konzept bei und versuche, den regionalen Aspekt noch zu stärken. Der ist auch Landrat Sören Meng besonders wichtig: "Der Markt verbindet den Erlebniswert des Freizeitzentrums mit der Vielfalt der regionalen Produkte."

Während des bunten Markttreibens eröffneten Meng, Staatssekretär Stephan Kolling und weitere Offizielle im hinteren Bereich des Freizeitzentrums einen neuen, barrierefreien Spielplatz. Eine Schaukel mit speziellem Sitz und ein Rollstuhl-Karussell (beides auch von Erwachsenen benutzbar) wurden hier installiert, außerdem kleinere Geräte für die Jüngsten. Wie Oliver Martin vom Umweltamt des Kreises erklärt, sollen sich hier künftig Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam vergnügen.

Staatssekretär Stephan Kolling, Landrat Sören Meng (vordere Reihe v.l.) und viele „Offizielle“ eröffneten den barrierefreien Spielplatz.

Um das zu fördern, seien auch auf dem alten Spielplatz Änderungen vorgenommen und eine Verbindung zwischen beiden geschaffen worden. "Bis jetzt kommt das sehr gut an."