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Leser-Reporter
Fiese Masche auf Kosten Gehörloser

Kreis Neunkirchen. Es gibt immer neue Tricks, um Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

(sl) Um an das Geld von Passanten heranzukommen,  lassen sich betrügerische Zeitgenossen  auf Straßen und Plätzen so einiges einfallen. Gerne treten sie  beispielsweise als Tierschützer auf und bitten um Spenden für gequälte Kreaturen. Dabei werden ergreifende Fotos herumgezeigt, um die Portemonnaies zu öffnen. Auf der Mitleidsmasche reiten auch Leute herum, die in Neunkirchen in jüngster Zeit als Gehörlose auftraten, die für  einen  Gehörlosenverein sammeln würden, was wohl nicht den Tatsachen entspricht. Darauf machte SZ-Leser Heiko Brennecke die SZ aufmerksam.  Die eingetragenen Gehörlosenvereine würden sich nicht solcher unsauberer Praktiken bedienen. In anderen Regionen verteilen angeblich Gehörlose kleine Stofftiere und eine einlaminierte Karte mit der Bitte, die Tiere für vier Euro oder gerne mehr  zu Gunsten Gehörloser zu erwerben. Was  in betrügerischer Absicht geschieht, worauf die Polizei immer wieder aufmerksam macht. Beliebt  ist auch  der Klemmbrett-Trick, bei dem es nicht nur darum geht, Geld für dubiose Organisationen zu erbetteln, sondern auch noch um  Namen, Adressen und Unterschriften, die dann möglicherweise an den Adressen-Handel  verkauft werden. Auch hier warnt die Polizei vor allzu viel Leichtgläubigkeit.  Für Hinweise aus der Bevölkerung stehen die Polizeiinspektionen in Neunkirchen, Telefon (0 68 21) 20 30, und Illingen, Telefon ( 0 68 25) 92 40, zur Verfügung.


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