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Fairplay-Tour stoppt in Neunkirchen

Stadt meldet : Viele junge Europäer radeln für Fairplay

Neunkirchen war neuer Zwischenetappenort der 21. Fairplay Tour der Großregion. Die zweite Etappe der Fairplay-Tour führt von Birkenfeld über Neunkirchen und Spicheren nach Saarbrücken. Die engagierten Radfahrer trafen auf dem Platz zwischen den Hochöfen ein.

Die Fairplay Tour führt seit 1999 durch die Großregion und bringt jedes Jahr hunderte junge Menschen auf die Fahrräder, um für Fairplay, Toleranz, Integration, Respekt und Hilfsbereitschaft zu demonstrieren und zusätzlich Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.

Beim Zurücklegen der Strecke von 850 Kilometern lernten die Teilnehmer, was es heißt, sich gegenseitig zu helfen, manchmal auch aufeinander angewiesen zu sein und sich für andere zu engagieren, so heißt es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus weiter.

Denn auch der Erlös der 21. Fairplay Tour der Großregion, die wieder vom EuroSportPool und der Europäischen Akademie des rheinland‐pfälzischen Sports Trier ausgerichtet wird, unterstützt Schulbauprojekte in Ruanda, Burundi und anderen Ländern in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welthungerhilfe sowie dem Partnerschaftsverein Ruanda‐Rheinland‐Pfalz.

Die Teilnehmer kommen von Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen sowie Jugendeinrichtungen und Förderschulen aus Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Ruanda. Durch ihre eigene Vielfalt und Heterogenität stehen sie symbolisch für die Werte, die die Tour transportieren soll: Fairplay, Toleranz, Integration, Respekt und Hilfsbereitschaft.

Dennoch ist auch der sportliche Aspekt der Fairplay‐Tour nicht außer Acht zu lassen: in acht Etappen bei einer durchschnittlichen täglichen Strecke von 100 Kilometern lernen die Teilnehmer die gesamte Großregion kennen und erfahren außerdem, dass sie körperlich vielleicht doch mehr leisten können, als sie sich bisher zugetraut haben.