Es grünt und blüht im ehemaligen Waldfreibad Kasbruch

Es grünt und blüht im ehemaligen Waldfreibad Kasbruch

Neunkirchen. Die Natur hat begonnen, sich das Gelände des ehemaligen Waldfreibads Kasbruch - drei Jahre nach dessen Schließung - zurückzuholen. Es grünt und blüht schon an allen Ecken und Enden, wie die Stadt Neunkirchen jetzt mitteilte. Schluss im Bad war am 16. September 2009, nachdem es schon längere Zeit nur mit Sondergenehmigungen betrieben wurde

Neunkirchen. Die Natur hat begonnen, sich das Gelände des ehemaligen Waldfreibads Kasbruch - drei Jahre nach dessen Schließung - zurückzuholen. Es grünt und blüht schon an allen Ecken und Enden, wie die Stadt Neunkirchen jetzt mitteilte.Schluss im Bad war am 16. September 2009, nachdem es schon längere Zeit nur mit Sondergenehmigungen betrieben wurde. Der Grund dafür war seine Lage im Wasserschutzgebiet und seine Nähe zu einem Naturschutzgebiet. Als das neue Kombibad an der Lakai in Betrieb war, beschloss die Kreisstadt Neunkirchen daher, den Auflagen des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz nachzukommen und das Kasbruchbad rückzubauen. Die Tage für Schwimmer waren gezählt.

Gebäude, Wegflächen und die Becken wurden im November 2011 abgebaut und ordnungsgemäß entsorgt, am 18. November 2011 war alles fertig. Die Becken wurden mit Erde aus der bestehenden Aufschüttung verwendet, fremde Erde war nicht zulässig. Alle rückgebauten und verfüllten Flächen sollten ohne Auftrag von Mutterboden oder Ansaat der natürlichen Sukzesssion überlassen werden, schreibt die Stadt. Das gelang: Zwischen Wiesenbrache, Hecken, Farnen und Feuchtgebieten erinnert bald nichts mehr daran, dass es im Kasbruch mal ein Schwimmbad gab. red