Eltern müssen mehr für Kita- und Hortbetreuung ihrer Kinder zahlen

Eltern müssen mehr für Kita- und Hortbetreuung ihrer Kinder zahlen

Neunkirchen. Die jährliche Anpassung der Elternbeiträge in städtischen Kindertageseinrichtungen war Thema im Neunkircher Ortsrat mit Ortsvorsteher Volker Fröhlich (SPD). Nach Verwaltungsvorschlag sollen ab 1. August je nach Betreuungsform Erhöhungen zwischen 2,3 Prozent bei den Regelkindergärten und 14,9 Prozent bei den Hortbeiträgen erfolgen

Neunkirchen. Die jährliche Anpassung der Elternbeiträge in städtischen Kindertageseinrichtungen war Thema im Neunkircher Ortsrat mit Ortsvorsteher Volker Fröhlich (SPD). Nach Verwaltungsvorschlag sollen ab 1. August je nach Betreuungsform Erhöhungen zwischen 2,3 Prozent bei den Regelkindergärten und 14,9 Prozent bei den Hortbeiträgen erfolgen."Die Erhöhung ist im Allgemeinen moderat", informierte Bärbel Schminke von der Verwaltung. Die größere Erhöhung der Hortbeiträge sei darauf zurückzuführen, dass nach der Einführung der Freiwilligen Ganztagsschule die Zahl der angemeldeten Kinder gesunken sei, das Fachpersonal aber dennoch vorgehalten werden müsse. Nach Ablauf des Schuljahres 2012/2013 sollen die Horte Wellesweiler und Hangard auslaufen. "Da bei geringeren Einkommen der Kreis teilweise oder ganz die Beiträge übernimmt, sind viele Familien gar nicht betroffen", betonte Fröhlich. Bei zwei Enthaltungen stimmte der Rat der Vorlage zu.

Des Weiteren ging es um den Spielplatz Schloßstraße, den sich die Ortsratsmitglieder zuvor bei einer Begehung angesehen hatten. "Der Platz bietet einen traurigen Anblick, außer einer Schaukel sind alle Spielgeräte entfernt", bedauerte Ulrike Heckmann von der Bürgerinitiative Stadtmitte. Unter Einbeziehung der Ergebnisse aus einer Anwohnerbefragung hat der Verein einen Plan zur Neugestaltung erstellt. Für die Kleinen soll ein Bereich mit Sandkasten, Sitzgruppe und einem Schaukelpferd entstehen, für die Größeren werden eine Tischtennisplatte installiert und falls möglich eine Baumschaukel. Außerdem sind eine Picknickwiese mit Tischgruppen, ein Verkehrsparcours und ein vielfältiges Geräteangebot geplant. Bürgermeister Jörg Aumann (SPD): "Wir möchten Gelder, die im Haushalt für Spielplätze eingeplant sind, vorrangig hierher transferieren." Der Rat sprach sich einstimmig dafür aus.

Auf Anfrage teilte Heckmann außerdem mit, dass auf dem ehemaligen Spielplatz Röntgenstraße ein Internationaler Nachbarschaftsgarten entstehen soll. Anwohner könnten Gartenparzellen mieten. "Dabei geht es auch darum, den Kontakt zu fördern", so Heckmann. ani

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