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„Eine Schule für alle Kinder“

„Eine Schule für alle Kinder“

. Die Lutherschule in der Stadtmitte hatte sich am Samstagmorgen für ihren Tag der offenen Tür gerüstet. Viele Plakate in den Fluren informierten über die aktuellen Projekte der Schule, alle Klassenzimmer standen offen, sodass Eltern und ihre Kinder sich den laufenden Unterricht anschauen konnten. Die meisten Informationen gab es für die Eltern, die nach einer weiterführenden Schule nach dem vierten Grundschuljahr suchten, im Bistro der Lutherschule, wo sie bei Kaffee und Kuchen über den Aufbau, Ziele und Projekte der Schule unterrichtet wurden. Reiner Kiefer, Konrektor und kommissarischer Schulleiter, stellte die Gemeinschaftsschule vor als eine Einrichtung, in der nach fünf Jahren der Hauptschulabschluss gemacht werden kann, nach einem weiteren Jahr der mittlere Bildungsabschluss und nach Klasse 13 das Abitur möglich ist. Insofern sei die Lutherschule eine Schule für alle Kinder und biete alle Möglichkeiten. Darüber hinaus sei sie als Freiwillige Ganztagsschule mit Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangeboten einschließlich Mittagessen eine gute Alternative für berufstätige Eltern. Mehr als nur Fachwissen

. Die Lutherschule in der Stadtmitte hatte sich am Samstagmorgen für ihren Tag der offenen Tür gerüstet. Viele Plakate in den Fluren informierten über die aktuellen Projekte der Schule, alle Klassenzimmer standen offen, sodass Eltern und ihre Kinder sich den laufenden Unterricht anschauen konnten. Die meisten Informationen gab es für die Eltern, die nach einer weiterführenden Schule nach dem vierten Grundschuljahr suchten, im Bistro der Lutherschule, wo sie bei Kaffee und Kuchen über den Aufbau, Ziele und Projekte der Schule unterrichtet wurden.

Reiner Kiefer, Konrektor und kommissarischer Schulleiter, stellte die Gemeinschaftsschule vor als eine Einrichtung, in der nach fünf Jahren der Hauptschulabschluss gemacht werden kann, nach einem weiteren Jahr der mittlere Bildungsabschluss und nach Klasse 13 das Abitur möglich ist. Insofern sei die Lutherschule eine Schule für alle Kinder und biete alle Möglichkeiten. Darüber hinaus sei sie als Freiwillige Ganztagsschule mit Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangeboten einschließlich Mittagessen eine gute Alternative für berufstätige Eltern.

Mehr als nur Fachwissen

Neben dem Erwerb schulischen Wissens werde, so Kiefer, mit großem Engagement soziale Kompetenz vermittelt. Ein Schlagwort ist der "Trialog der Kulturen" zur besseren Verständigung zwischen Juden, Muslimen und Christen. "Hier wird das Wissen um Vielfalt und auch Gemeinsamkeiten Vorurteilen und Intoleranz entgegengesetzt." Koordinator Sebastian Ecker stellte das Fach "Glück" vor: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstvertrauen, Vertrauen in andere und auch mehr Freude an der Schule sind die Ziele dieses Fachs (wir berichteten mehrfach). Bei zurzeit 365 Schülern aus 24 Nationen "leisten wir Präventiv-Arbeit, praktisch Stadtteilarbeit" sagte Reiner Kiefer. Ob nun Cyber-Mobbing, Suchtprävention oder fehlende Deutschkenntnisse, die Schule versuche den vielfältigen Problemen von heute zu begegnen.