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KKH Kaufmännische Krankenkasse Neunkirchen
Ein sprudelnder Quell des Lebens

Gerade in der sommerlichen Hitze hält Mineralwasser die Menschen fit und löscht zuverlässig den Durst. Der Wasserkonsum in Deutschland hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen.
Gerade in der sommerlichen Hitze hält Mineralwasser die Menschen fit und löscht zuverlässig den Durst. Der Wasserkonsum in Deutschland hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. FOTO: dpa/dpaweb / Oliver Stratmann
Neunkirchen. Bundesweit steigt der Kunsum an Mineralwasser an. Auch in Neunkirchen greift man gerne zur kühlen Erfrischung. red

Die Geschichte von Mineralwasser in Deutschland ist vor allem eines: eine Erfolgsstory. Lag der Mineralwasser-Konsum im Jahr 1970 noch bei 12,5 Litern pro Kopf, wurden 2017 durchschnittlich 144,3 Liter Mineral- und Heilwasser je Einwohner getrunken – ein Plus um rund das Zwölffache. Damit ist Mineralwasser der beliebteste Durstlöscher der Deutschen, vor allem an warmen Frühlings- und Sommertagen.


„Wasser ist ein Lebenselixier und genauso unverzichtbar für uns wie die Luft zum Atmen“, sagt Heiko Raber vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Neunkirchen in einer Pressemitteilung weiter. „Es hält den Körper gesund und leistungsfähig, sichert die Versorgung der Zellen mit lebensnotwendigen Nährstoffen und sorgt für die Ausscheidung von Giftstoffen.“

Die empfohlene Trinkmenge liegt bei mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt, idealerweise Trink- und Mineralwasser. Wie viel Flüssigkeit jedoch jeder Einzelne pro Tag benötigt, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig wie Alter, Gewicht, körperliche Konstitution oder Anstrengung. Fakt ist: Wir verlieren im Schnitt täglich mehr als zwei Liter Wasser. Wird der Verlust nicht ersetzt, kann es zur Austrocknung kommen.



Mit dem Verzehr von wasserhaltigem Obst und Gemüse wie Melonen und Gurken oder Suppen lässt sich die tägliche Trinkmenge leicht erreichen.

Man kann auch zu viel Wasser trinken, wie es weiter heißt.  Die Aufnahme von zu viel Flüssigkeit kann lebensbedrohlich sein. Der Körper wird sprichwörtlich überwässert (Hyperhydratation). Zu viel Wasser im Kreislauf verdünnt das Blut und mindert die Konzentration darin enthaltener Mineralien. Speziell der Salzgehalt (Natrium) kann so stark sinken, dass es zu Muskelschwäche, Desorientierung oder auch Herzversagen kommen kann. Besonders gefährdet sind Patienten mit Nieren-, Herz- und Lebererkrankungen, aber auch Hochleistungssportler, die häufig zu viel Wasser trinken.

 Unserem Körper ist es nicht egal, ob wir an Sommertagen kalt oder zimmerwarm trinken. Warmes Wasser kann der Körper im Sommer leichter aufnehmen. Kaltes Wasser wird dagegen auf Körpertemperatur gebracht, was Energie kostet.

Durst ist ein Signal des Körpers, dass es Zeit ist zu trinken. Für gesunde Menschen ist es also der richtige Zeitpunkt und nicht zu spät. Anders bei Älteren; da bei ihnen das Durstempfinden nachlässt, sollten sie regelmäßig trinken.

Macht Wasser schöner? Ja, sagen die Experten. Wasser hat nicht nur null Kalorien, sondern ist auch ein wahrer Jungbrunnen für die Haut. Da es sich im Bindegewebe sammelt, polstert es kleine Fältchen auf und hält die Haut länger jung und glatt.

Stilles Wasser ist übrigens nicht gesünder als Wasser mit Kohlensäure, heißt es weiter. Jeder sollte trinken, was er mag. Aber stilles Wasser ist häufig besser bekömmlich.