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„Ein perfekter Saisonabschluss“

„Ein perfekter Saisonabschluss“

Die Springreiter gehen nach den 37. Nationalen Neunkircher Reitertagen in die Winterpause. In Neunkirchen fanden 16 Prüfungen statt. Am Ende feierten auch einige Lokalmatadore Siege.

"Besser hätte es echt nicht laufen können, das war ein perfekter Saisonabschluss", freute sich die pfälzische Springreiterin Melanie Bischoff (RFV Miesau).Da hatte sie gerade am vorigen Wochenende den "Großen Preis der Stadt Neunkirchen", ein S**-Springen mit Stechen, gewonnen. Bischoff war zwar in der höchsten Prüfung der 37. Nationalen Neunkircher Reitertage, die auf der Anlage des RV Neunkirchen stattfanden, nicht die schnellste Reiterin, aber die einzige mit null Fehlern. Da die Konkurrenten alle Fehler machten, gab es auch kein Stechen. "Ich bin total happy. Der Parcours war schwer, aber fair gebaut", sagte die Siegerin. Bischoff wurde dank ihrer vielen Platzierungen zudem als erfolgreichste Teilnehmerin des Hallenturniers geehrt.

Platz zwei im S**-Springen ging an Hendrik Zurich (LZRFV Gronau). Er war mit 54,93 Sekunden zwar schneller, kassierte aber vier Fehlerpunkte. Für ihn kein Grund zum Ärgern, denn er gewann in Neunkirchen zwei S*-Springen und ein M*-Springen.

Rang drei im S**-Springen blieb im Saarland. Werner Heyne (RFV Neunkirchen-City), der zuvor schon ein M*-Springen gewonnen hatte, absolvierte den schweren Kurs mit einem Abwurf in 55,82 Sekunden. Auch Platz vier blieb dank Thies Beyer (RFV Illtal) - zuvor bereits in zwei L-Springen siegreich - im Saarland. Beyer war mit 56,00 Sekunden ebenfalls flotter als Bischoff, kassierte aber auch einen Abwurf.

Die Siege in den übrigen S*-Springen gingen an Darine Eisenmenger vom RFV Niederzeuzheim (S*-Springen der U25), Andreas Jecker vom Club Hippique du Nord (S*-Springen) sowie Johannes Eiden (RZV Koblenz-Metternich) und Ingo Jungblut (RFV Ronneburger), die sich bei 1,90 Metern Höhe den Sieg im Mächtigkeitsspringen teilten.

Insgesamt waren 16 Prüfungen ausgeschrieben. Martina Muthweiler, Vorsitzende des Gastgebervereins und Leiterin der Meldestelle, meinte: "Die Prüfungen waren gut besetzt, lediglich in den schweren Springen hätten es ein paar Teilnehmer mehr sein können." So traten in der Hauptprüfung nur elf Reiter an, die aber tollen Sport boten. Die Vereinschefin: "Zum einen gab es einige Ausfälle durch verletzte Pferde, zum anderen lag unser Termin in diesem Jahr recht spät - da sind manche schon in der Winterpause oder starten eben woanders. Deshalb werden wir im nächsten Jahr das Turnier wieder am regulär Termin im Oktober veranstalten."