OB-Wahl in Neunkirchen : Drei Fragen an OB-Kandidat Peter Habel (FDP)

In welche Richtung wollen Sie Ihre Kommune entwickeln?

Peter Habel: Die gefühlte Sicherheit in der Innenstadt soll durch bessere Straßenbeleuchtung und mehr Präsenz des Ordnungsamtes und der Polizei verbessert werden. Der Bürgerservice der Stadtverwaltung und des Rathauses muss digitaler werden. Sitzungsvorlagen des Stadtrates müssen vor der Sitzung über das Internet jedem Bürger zur Verfügung stehen. Einfache Behördengänge sollen online durchzuführen sein. Beispielsweise sollen Ausweise und Auskünfte online beantragt werden können. Die Weiterentwicklung von Neunkirchen wird zur Chefsache, zum Beispiel der alte Baumarkt in Sinnerthal soll revitalisiert werden, dazu habe ich schon in meinem beruflichen Umfeld Kontakte mit Interessenten und Investoren aufgenommen. Die Situation für die Sportvereine soll durch den Bau einer modernen Dreifeld-Halle am Ellenfeldstadion verbessert werden.

Ihre Stärken/Ihre Schwäche?

Habel: Ich bin bereit, auf neue Situationen schnell zu reagieren und Entscheidungen zu treffen. Ich werde ungeduldig, wenn Vorhaben und Vorgänge durch bürokratische Hemmnisse verzögert und verhindert werden

Was werden Sie tun, falls Sie nicht gewählt werden?

Habel: Ich werde weiterhin als Architekt arbeiten. Und insofern ich in den Stadtrat gewählt werde, dort als liberale Stimme versuchen, unsere Ziele umzusetzen und die Stadt Neunkirchen lebenswerter zu machen.

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