Drei Fragen an OB-Kandidatin Tina Schöpfer (Die Grünen)

OB-Wahl in Neunkirchen : Drei Fragen an OB-Kandidatin Tina Schöpfer (Grüne)

In welche Richtung wollen Sie ihre Kommune entwickeln?

Tina Schöpfer: Erstens möchte ich dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Entscheidungen von Anfang an einbezogen und gehört werden. Mein zweites Anliegen sind mehr Grünflächen statt Betonflächen. Fürs Klima und als Treffpunkt. Dazu würde ich mehr Stadtbäume pflanzen und Parks aufwerten, etwa durch Sitzgelegenheiten und Sportmöglichkeiten. Drittens möchte ich mehr Leben in die Innenstadt und die Ortskerne bringen.

Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, wie in Oberhausen ein leerstehendes Ladenlokal in einen „Supermarkt der Ideen“ zu verwandeln, in dem Künstler, Kreative und weitere Akteure mit den Bürger neue Ideen entwickeln.

Ihre Stärken/Ihre Schwäche?

Schöpfer: Ich bin kommunikativ, kann gut auf Menschen zugehen und zuhören. Meine größte Schwäche ist mein Hang zum Perfektionismus. Damit stehe ich mir manchmal selbst im Weg.

Was werden Sie tun, falls Sie nicht gewählt werden?

Schöpfer: In diesem Fall würde ich weiter im Ministerium für Finanzen und Europa arbeiten und mich politisch weiter ehrenamtlich engagieren. Da ich auch Spitzenkandidatin der Grünen für den Stadtrat bin, würde ich dort mit einer hoffentlich starken Fraktion meine Ideen für die Weiterentwicklung Neunkirchens einbringen.

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