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Drei Abgeordnete vertreten die Laien

Drei Abgeordnete vertreten die Laien

Im Mittelpunkt der jüngsten Tagung der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Saar-Ost in St. Wendel stand das gegenseitige Kennenlernen der 70 Vertreterinnen und Vertreter aus den 16 Kirchengemeinden.

Nach den Presbyteriumswahlen im Februar ist die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Saar-Ost am 17. und 18. Juni zu ihrer konstituierenden Tagung in St. Wendel zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Tagung im Kulturzentrum Alsfassen stand das Kennenlernen der 70 anderen Vertreterinnen und Vertreter aus den 16 Kirchengemeinden und der berufenen Mitglieder. Superintendent Gerhard Koepke stellte in einem Vortrag die kirchlichen Strukturen auf allen Ebenen vor, vom Kirchenkreis über die Einrichtungen und Werke bis hin zur Evangelischen Kirche in Deutschland. Außerdem ging er auf die Planungen zur Feier des Reformationsjubiläums ein. Zum Austausch untereinander gestalten die Synodalen anschließend Plakate zur Arbeit in ihren Gemeinden, wie es in einer Mitteilung heißt.

Außerdem wählte die Synode die Abgeordneten zur Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Als Vertreter der Laien wurden gewählt: Wiebke Kopmeier (22) aus der Kirchengemeinde Sulzbach und Oliver Kremp (46) aus der Kirchengemeinde Heiligenwald. Als theologische Abgeordnete vertreten den Kirchenkreis Saar-Ost Pfarrer Markus Karsch (47) aus der Kirchengemeinde St. Wendel sowie Superintendent Gerhard Koepke. Weitere Themen waren Geschäftsordnungs- und Strukturfragen.

In seinem Grußwort vor der Synode betonte der Landrat Udo Recktenwald das große Engagement der Kirchengemeinden bei der Betreuung von Flüchtlingen. Er bot an, die bereits gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen weiter auszubauen. Eröffnet worden war die Synode mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche in St. Wendel .