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Historischer Verein
Die Spuren des 2. Weltkrieges an Hochofen VI

Am Hochofen VI (links) des Neunkircher Eisenwerkes sind offenbar bis heute Spuren des 2. Weltkrieges zu sehen.
Am Hochofen VI (links) des Neunkircher Eisenwerkes sind offenbar bis heute Spuren des 2. Weltkrieges zu sehen. FOTO: Willi Hiegel
Neunkirchen. Der Vorsitzende des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen (HVSN) Klaus Olschewski, der auch Hüttenwegsführungen durchführt, hat im Laufe der Jahre etliche Beschädigungen und Spuren am Hochofen VI des Neunkircher Eisenwerkes festgestellt, die auf Einschüsse aus Bordwaffen alliierter Jagdflugzeuge im Zweiten Weltkrieg zurückgeführt werden könnten. Dieser Hochofen ist der einzige, dessen Gerüst schon vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde.

Im Rahmen der monatlichen Vortragsreihe beim HVSN werden am Donnerstag, 1. Februar, Fotos dieser Schussstrukturen zur Diskussion gestellt. Dabei wird eine Fotoserie von etwa 100 bisher entdeckter Spuren, die an Hand von Planskizzen eindeutig verortet werden können, gezeigt. Klaus Olschewski wollte den Vortrag ursprünglich am 2. November 2017 halten, das fiel jedoch wegen einer Erkrankung aus. Deshalb wird der Vortrag jetzt am 1. Februar, 19 Uhr, in den Räumen des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen in der Irrgartenstraße 18 in Neunkirchen stattfinden.