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Die "Sandgrube" am Ellenfeld soll weg

Die "Sandgrube" am Ellenfeld soll weg

Neunkirchen. Giuseppe Ferraro würde es gern sehen, wenn seine Borussen-Truppe ab Oktober neben dem Neunkircher Ellenfeld-Stadion auf Kunstrasen kickt. Dazu müsste die im Prinzip beschlossene Umgestaltung des Nebenplatzes im Mai oder Juni beginnen, so der Vorsitzende von Borussia Neunkirchen

Neunkirchen. Giuseppe Ferraro würde es gern sehen, wenn seine Borussen-Truppe ab Oktober neben dem Neunkircher Ellenfeld-Stadion auf Kunstrasen kickt. Dazu müsste die im Prinzip beschlossene Umgestaltung des Nebenplatzes im Mai oder Juni beginnen, so der Vorsitzende von Borussia Neunkirchen.Der Startschuss kann allerdings erst fallen, wenn Bauherr Borussia die Finanzierung durchgeboxt hat. Das 400 000-Euro-Projekt "Kunstrasenplatz am Ellenfeld" wird von vier Geldgebern getragen. Für 100 000 Euro muss Borussia selbst aufkommen. Weitere 100 000 steuert die Stadt bei - dies ist im Rathaus und vom Stadtrat bereits genehmigt. Die restlichen beiden 100 000-Euro-Tranchen sollen über eine Bedarfszuweisung des Innenministeriums und einen Zuschuss der Sportplanungskommission eingehen. Deren definitive Zusage steht offenbar noch aus.

Giuseppe Ferraro unterstreicht die Notwendigkeit des Vorhabens: Wenn Borussia Aushängeschild für die Jugend sein wolle, sei der Kunstrasenplatz kein Luxus. "Der Nebenplatz ist nicht mit der Zeit gegangen", sagt er. Unter anderem im Hinblick darauf, dass der Aschenplatz derzeit "wie eine Sandgrube" sei.

Auch sei der von der Stadt Neunkirchen erst 2009 im Wagwiesental gebaute Kunstrasenplatz oft belegt, es herrsche ständig Platzmangel. "Wir brauchen den Kunstrasen am Ellenfeld-Stadion als Fundament, um den Fußballnachwuchs anzuziehen", so Giuseppe Ferraro gegenüber der SZ.. gth