Die kaum bekannte Geschichte des Menschenhauses

Die kaum bekannte Geschichte des Menschenhauses

Das Hofgut Menschenhaus in Neunkirchen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. In einem Vortrag stellt Armin Schlicker die Geschichte des Hofguts und seiner Betreiber anhand von Fotos und Plänen vor.

Wer weiß in Neunkirchen , dass das Hofgut Menschenhaus seine Existenz einem Grenzzaun zu verdanken hat, den der Fürst von Nassau-Saarbrücken in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entlang seines Herrschaftsgebietes errichten ließ? Es handelte sich dabei um die Grenze zwischen zwei Kleinstaaten, nämlich Nassau-Saarbrücken und Pfalz-Zweibrücken. Dieser viele Kilometer lange Zaun aus Eichenholz sollte das Entweichen und das willkürliche Hinüberwechseln des Wildes verhindern. Am Weg von Neunkirchen nach Kirkel hatte das Wildgatter ein Tor, das von einem Zaunknecht bewacht wurde, der dort in einer Hütte lebte.

Aus dieser Hütte heraus entwickelte sich im Laufe der letzten circa 250 Jahre zunächst ein bäuerlicher Pachthof, dann ein Ausflugslokal für sonntägliche Ausfahrten und Spaziergänge bis zum heutigen Speiselokal und ging dabei durch die Hände vieler Eigentümer und Pächter. Der Referent, Armin Schlicker, stellt die Geschichte des Hofgutes und seiner Betreiber anhand vieler Fotos und Pläne bis in die heutige Zeit vor.

Der Vortrag findet am Donnerstag, 2. Februar, 19 Uhr, in den Räumen des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen in der Irrgartenstraße 18 in Neunkirchen statt.

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