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"Die Fantasie ist der Motor der Kreativität"

"Die Fantasie ist der Motor der Kreativität"

Wustweiler. Wenn Gudrun Schwaibold einlädt, um die Ergebnisse der Malstunden von Kindern und Jugendlichen zu präsentieren, ist es immer ein besonderes Erlebnis. Die aktuellen Kunstwerke der Malschulkinder sprechen auch jetzt wieder eine ganz individuelle Sprache

Wustweiler. Wenn Gudrun Schwaibold einlädt, um die Ergebnisse der Malstunden von Kindern und Jugendlichen zu präsentieren, ist es immer ein besonderes Erlebnis. Die aktuellen Kunstwerke der Malschulkinder sprechen auch jetzt wieder eine ganz individuelle Sprache. "Die Fantasie ist der Motor der Kreativität und Kreativität bedeutet, neue Dinge zu erschaffen", sagte Gudrun Schwaibold bei der Vernissage. "Wir hatten alle das gleiche Thema und jeder hatte die Möglichkeit, ein eigenes Kunstwerk daraus zu machen." Ein Symbol dafür war die Rauminstallation. Als Mobile schmückten die runden Gemälde den Ausstellungsraum. Jede Malgruppe interpretierte mit Pinsel und Farbe die Themen Feuer, Luft, Wasser und Erde sowie die Farben schwarz-weiß beziehungsweise weiß-schwarz.Gudrun Schwaibold fördert die eigene Kreativität ihrer Malschüler mit viel Fantasie und Freiraum für eigene Ideen. Mit ihrem Engagement ist sie in puncto Bildungsförderung der Zeit schon voraus. Denn der Leiter der Volkshochschule, Horst-Peter Eisenbeis, begrüßte die Initiative der Malschule und informierte, dass derzeit auf Landesebene ein Programm ins Leben gerufen werde, das mittelfristig bewirken soll, dass Bildungsförderung über die Schule hinaus in allen Kommunen des Saarlandes etabliert werde. Der Beigeordnete Christian Petry, der in Vertretung des Bürgermeisters Armin König die Vernissage eröffnete, zeigte sich begeistert über die Qualität der ausgestellten Werke und über das Ausstellungsforum. "Die Räumlichkeiten in der Volkshochschule sind für diese Präsentation ideal", fasste Petry zusammen und freute sich gleichzeitig über die große Resonanz für diese Veranstaltung.

Die Malschüler hatten für die Besucher 208 Glückskäfer aus Pappmaché vorbereitet und verteilt. "Viele Besucher hatten leider keinen Glückskäfer mehr bekommen", bedauerte die Leiterin der Malschule, die überwältigt war von dem großen Interesse an der Ausstellung, bei der auch die Flötengruppe des Musikvereins Wustweiler im Rampenlicht stand. Ganz tolle Arbeit leistete die Schützenbruderschaft St. Hubertus Wustweiler, deren Mitglieder sich um die Bewirtung der Gäste kümmerten. Gudrun Schwaibold lobte die tolle Zusammenarbeit mit Petra Baltes von der VHS und Frank Schuppener vom Jugendbüro der Gemeinde.

Wie bei allen Ausstellungen war es der Initiatorin auch bei dieser Veranstaltung wichtig, dass auch an die Kinder gedacht wird, denen es nicht so gut geht. "Wir haben in einer limitierten Auflage Bücherunikate hergestellt. Den kompletten Erlös werden wir dem Projekt Lausbubendorf spenden", teilte Gudrun Schwaibold mit und brauchte sich um den Absatz keine Sorgen zu machen. Denn die individuell gestalteten Bücherkreationen erfreuten sich großer Beliebtheit bei den Gästen wie auch die Vorführung von Zauberer Robin Gaube, der die kleinen Besucher mit seinen Zauber- und Trickkünsten begeisterte. bd